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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Januar 2016

Kombilösung: Witterung bleibt Faktor

AUSBAU UND AUSHUB gehen auch auf beziehungsweise unter der Ettlinger Straße, etwa per Bagger und Laster um Laster voran. Foto: KASIG

AUSBAU UND AUSHUB gehen auch auf beziehungsweise unter der Ettlinger Straße, etwa per Bagger und Laster um Laster voran. Foto: KASIG

 

Kombi-Blick: Verkehrsumlegung und Aushub am Kongresszentrum

Das außergewöhnliche Überdruck-Verfahren beim bergmännischen Tunnelbau unter der Karl-Friedrich-Straße erforderte auch nach dem Anschlagsfest rund um die Uhr umfassende Tests und Vorkehrungen, um dann mit dem eigentlichen Tunnelvortrieb beginnen zu können. Die KASIG unterstrich, absolut auf Nummer sicher gehen zu wollen.

An der Trompete, jenem Teil unter dem Kreuzungsbereich Karl-Friedrich- und Hebelstraße, in dem sich die zweigleisige Strecke auf drei Gleise am Halt Marktplatz erweitert, gingen derweil ebenfalls im 24-Stunden-Betrieb die Injektionen von Weichgel und Feststoff weiter. Südlich des Rondellplatzes sind sie abgeschlossen, so dass dort - falls die Witterung es zulässt - ab nächster Woche die Straßenoberfläche wieder hergestellt werden kann.

Auch im Kombi-Bauwerk, das den Stadtbahntunnel des Südabzweigs und den Autotunnel Kriegsstraße aufnehmen wird, gehen die Arbeiten voran: Nach dem Abschluss der Verankerung der Sohle hat dort nun die Qualitätssicherung begonnen. Im Südkopf der Haltestelle Ettlinger Tor laufen Bewehrungs- und Schalungsarbeiten zur Herstellung der endgültigen Sohle.

Die Asphaltarbeiten zur Fahrbahn-Verlegung auf die Haltestelle Kongresszentrum mussten aufgrund des Dauerfrosts verschoben werden, so dass die Verkehrsumlegung nunmehr für Ende dieser Woche vorgesehen war. Im sich südlich der Station anschließenden Tunnelabschnitt ging nach dem Abschluss der Verankerung in der obersten Lage der Aushub weiter, ehe nächste Woche in der zweiten, tieferen Lage die Anker gesetzt werden. An der Haltestelle Kronenplatz sind die Arbeiter noch mit dem Aufbau der Schotts beschäftigt, die die Station gegen die Tunnelröhre abdichten sollen. Mehr zu aktuellen Entwicklungen und Vorhaben auf www.diekombiloesung.de. -red-

 
 

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