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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. März 2016

Soziales: Warum eine Lohnlücke?

Start der neuen Reihe „(K)eine Frage des Geschlechts“

Die neue Veranstaltungsreihe. „(K)eine Frage des Geschlechts“ startet zum „Equal Pay Day“ mit dem Vortrag „Lohnlücke in Deutschland“. Referentin am Mittwoch, 16. März, 20 Uhr, im Jubez-Café, Kronenplatz 1, ist Dr. Christina Boll, Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut.

Stadt, PH und das KIT wollen in der Reihe analysieren, warum die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern nach wie vor äußerst ungleichgewichtig sind: „Mit der Reihe rücken Hochschulen und Stadtgesellschaft näher zusammen. Beim Thema Geschlecht ist unser Denken von überkommenen Bildern und Mustern bestimmt. Diese gilt es zu verändern, wenn wir Gleichstellung erreichen wollen“, sagt die städtische Gleichstellungsbeauftragte, Annette Niesyto.

PH-Kollegin Dr. Dorothee Benkowitz will mit der Reihe „Handlungsbedarf aufzeigen, um der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen einen Schritt näher zu kommen“.  KIT-Chancengleichheitsbeauftragte Barbara Emmerich konstatiert, dass trotz des Gleichheit grundsätzlich berücksichtigenden öffentlichen Tarifsystems „Frauen im KIT im Verhältnis zu ihrem Anteil an den Beschäftigten in den oberen Entgeltgruppen und damit in den Führungspositionen unterrepräsentiert und in den unteren Entgeltgruppen überrepräsentiert sind“. Im Vortrag mit Debatte geht Dr. Boll bei freiem Eintritt auf Höhe, Ursachen, Hintergründe und Einordnung der Lohnlücke aus europäischer Sicht ein.  Frauen müssen immer noch für gleiches Geld 79 Tage länger arbeiten.  -red-

 
 

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