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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. April 2016

Stimmen aus dem Gemeinderat: SPD: Ein großer Wurf

Gisela Fischer, SPD-Stadträtin

Gisela Fischer, SPD-Stadträtin

 

In seiner letzten Sitzung beschloss der Gemeinderat das Entwicklungskonzept für den Zoologischen Stadtgarten. Mit dem Konzept liegt jetzt ein klarer Fahrplan für die Gesamtanlage vor.

Das Konzept besteht aus über 40 Einzelbausteinen, die Stück für Stück umgesetzt werden sollen. Das Gesamtvolumen der möglichen Investitionen beträgt 52 Millionen Euro. Dieses Geld wurde aber mit dem Beschluss des Gemeinderates nicht ausgegeben oder in den städtischen Haushalt eingestellt. Das Konzept setzt vielmehr mit seinen Einzelbausteinen klare Leitplanken für die künftige Entwicklung. Über zwei Bürgerforen wurde auch die Öffentlichkeit bei der Erstellung des Konzepts vorbildlich beteiligt.

Die SPD-Fraktion hat dem Zookonzept im Gemeinderat in allen Punkten zugestimmt. Unser Stadtgarten wird auch in den kommenden Jahren nur ein Publikumsmagnet bleiben, wenn wir dauerhaft investieren. Als SPD-Fraktion liegt uns der Zoo besonders am Herzen. Schließlich ist der Zoo nicht nur bei allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen beliebt. Es gibt auch keine andere Institution in der Stadt, die Jahr für Jahr so viele Gäste von außen nach Karlsruhe zieht: 60 Prozent der Zoobesucher kommen von außerhalb!

Mit dem neuen Entwicklungskonzept liegt jetzt ein Plan vor, der alle Aspekte zusammenfasst: Von den Anforderungen an Tierhaltung und Artenschutz sowie Aspekte des Gartenbaus bis hin zum bestmöglichen Service für die Besucher werden alle Themen abgedeckt. Als Leitbild für die Zukunft spricht das Zookonzept von einem „Park der Naturdialoge“. Die Bedürfnisse der Tiere und die Erwartungen der Besucher an einen modernen Zoo werden im Konzept gleichermaßen berücksichtigt. Der größte Baustein des Konzepts ist die Errichtung einer neuen Asienanlage. Geplant sind Wechselgehege, in denen Tiger und Orang-Utangs abwechselnd bestimmte Bereiche nutzen.

Mit dem Beschluss des neuen Zookonzepts hat sich der Gemeinderat klar zum Zoologischen Stadtgarten bekannt. Das ist auch ein wichtiges Signal an die vielen Sponsoren aus der Wirtschaft und die unzähligen Bürgerinnen und Bürger, die den Zoo immer wieder mit großzügigen Spenden unterstützen. So werden allein in diesem Jahr mehrere Bausteine umgesetzt, die allein mit Spenden oder Sponsorenmittel finanziert sind, wie die Erdmännchenanlage, die begehbare Känguruh-Anlage, das Schnee-Eulengehege und die Kinderturnwelten. Das Entwicklungskonzept ist auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zoos. Unter der Leitung von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt leistet die Belegschaft eine hervorragende Arbeit. Nach dem erfolgreichen Jubiläums-Jahr des Zoos 2015 mit der Eröffnung des Exotenhauses sind jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt. Das Zookonzept ist ein großer Wurf.

Gisela Fischer
SPD-Stadträtin

 
 

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