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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. April 2016

Bauausschuss: Filigrane und haltbare Granitsteine

FILIGRANES GRANITPFLASTER: Mitglieder des Bauausschusses und BM Obert sahen sich künftigen Kaiserstraßen-Belag an. Foto: MMG

FILIGRANES GRANITPFLASTER: Mitglieder des Bauausschusses und BM Obert sahen sich künftigen Kaiserstraßen-Belag an. Foto: MMG

 

Künftiger Belag Kaiserstraße / Ausschuss nimmt Vergabeberichte entgegen

Wie der Belag der Kaiserstraße von Straßenrand bis Straßenrand aussehen soll, wenn die Bauarbeiten für die Kombilösung erledigt sind und zwischen Kronen- und Europaplatz keine Schienen mehr liegen, können die Karlsruherinnen und Karlsruher ab dem Sommer in der nördlichen Kreuzstraße zwischen Kaiserstraße und Zirkel begutachten. Eine Vorabversion haben sich Mitglieder des städtischen Bauausschusses jüngst bereits im Bauhof Ost des Tiefbauamtes angesehen.

Rechts und links am breiten Fahrbahnrand sollen Platten aus deutschem oder spanischem Granit verlegt werden. Sie sind mindestens 16 Zentimeter stark, damit sie auch von darüber fahrenden schweren LKW nicht beschädigt werden. In der Straßenmitte – in etwa in dem Raum, den bislang die Schienen einnehmen – werden nach einem ausgeklügelten Plan filigranere Granitsteine unterschiedlichster Größe und Farbgebung verbaut, die gleichwohl ähnlich dick sind wie die Platten am Rand.

Den breiten Mittelstreifen simulieren derzeit in dem Bauhof freilich Steine mit nur geringer Dicke, weshalb die LKW des Tiefbauamtes über diesen Teil der Probeverlegung nicht fahren dürfen. Über die Randplatten fahren sie bereits seit Wochen und haben in dieser Zeit keine Beschädigungen verursacht.

Arbeiten für fast 100 Millionen

In ihrer anschließenden Rathaus-Sitzung haben die Ausschussmitglieder die Berichte des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft, des Tiefbauamtes und des Gartenbauamtes über ihre Vergaben im vorigen Jahr entgegen genommen. Alle drei Ämter zusammen haben in diesem Zeitraum Arbeiten im Wert von gut 99 Millionen Euro vergeben, und zwar größtenteils in öffentlicher Ausschreibung.

Nach Erfüllung aller Richtlinien konnte das Gartenbauamt fast 80 Prozent seiner Aufträge an Firmen aus Karlsruhe und der TechnologieRegion vergeben, bei Hochbau und Gebäudewirtschaft waren es etwa zwei Drittel, beim Tiefbauamt immerhin genau ein Drittel. Außerdem haben die Ausschussmitglieder einen Bericht von Hochbau und Gebäudewirtschaft über ein dort eingeführtes transparentes System für „regelhaftes Verhalten“ der Bediensteten (Compliance Management) entgegen genommen. Öffentlich hat der Ausschuss Arbeiten für 3,5 Millionen Euro vergeben. -erg-

 
 

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