Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. April 2016

Kultur: Von Chartstürmern und Melancholikern

EINE GEILE FETTE PARTY versprechen sich bei „Das Fest“ nicht nur Wanda, sondern alle Künstler, die dort spielen. Der „Fest“-Ruf ist legendär und hat sich herumgesprochen. Foto: Bastian

EINE GEILE FETTE PARTY versprechen sich bei „Das Fest“ nicht nur Wanda, sondern alle Künstler, die dort spielen. Der „Fest“-Ruf ist legendär und hat sich herumgesprochen. Foto: Bastian

 

„Das Fest“ im Juli mit Wanda und Element of Crime / Tickets begehrter denn je

Wäre es doch schon Sommer und „Das Fest“ in der Günther-Klotz-Anlage stünde vor der Tür. Bis es vom 22. bis 24. Juli so weit ist, gibt es jetzt noch mehr Grund zur Vorfreude.

Am Dienstag gab die Event-GmbH mit Wanda und Element of Crime außer dem schon früh „gesetzten“ Rea Garvey weitere Top-Acts bekannt. Wer allerdings am Samstag als Headliner und wer am Sonntag um 19 Uhr die Hauptbühne stürmt, bleibt bis Juni aus vertragsrechtlichen Gründen unter Verschluss. Musikfans täten also gut daran, schnell zu sein, denn Event-Geschäftsführer Martin Wacker sprach beim Pressegespräch in den Räumen des Sponsoring-Partners PTV vom „besten Ticketvorverkauf aller Zeiten“. 120 000 der insgesamt 135 000 Eintrittskarten zu fünf Euro für das Areal am Hügel sind weg. Für die Macher ein Indiz, dass das Fest auch ohne vollständiges Line-Up als Gesamtkunstwerk geliebt werde. Welche Verkaufsstelle noch welche Restkontingente hat, lässt sich über über www.dasfest.de herausfinden.

Die fünf Jungs von Wanda freuen sich auf eine „geile, fette Party“ - und die dürfte es nicht erst werden, wenn sie ihren Gassenhauer „Bologna“ auspacken. Als Wacker das Wiener Pop-Quintett buchte, war dessen steile Erfolgskurve noch nicht abzusehen, „wie die durchgestartet sind, ist phänomenal.“ Im ausverkauften Tollhaus spielten tags zuvor Element of Crime. Derzeit touren Sänger und Dichter Sven Regener und seine Mitstreiter mit „Lieblingsfarben und Tiere“ durch „Städte, die man liebt, aber letztes Jahr nicht geschafft hat“. Dass die 1985 gegründete Combo mit Hang zur Melancholie Karlsruhe innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Mal beehrt, ist wohl eine Liebeserklärung der besonderen Art.

Seeed und Jupiter Jones kennt jeder, die Projekte früherer Bandmitglieder vielleicht nicht. Diese Lücke schließt das „Fest“ und hat den Reggae-Künstler Frank A. Dellé (Ex-Frontman von Seeed) und Von Brücken mit Jupiter-Jones-Sänger Nicholas Müller gebucht. Den Soundtrack zu den Sommertagen unter freiem Himmel im Juli liefern außerdem der Singer/Songwriter William Fitzsimmons, die US-Rocker Mother Tongue, Max Giesinger, Timothy Auld, die zehnköpfige Brass-Band Moop Mama und Django 3000. Und wie immer gilt: Ist das “Fest“ ausverlauft, muss man nicht Trübsal blasen. Der eintrittsfreie Teil des weitläufigen Geländes bietet musikalische Entdeckungen auf der Feldbühne, Sport, Kurzweil und Familienprogramm. -maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe