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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. April 2016

Bahnverkehr: Noch besser verbunden

ÜBER KARLSRUHE und Paris rücken die Nachbarländer noch näher zusammen. Zweieinhalb Stunden Bahnfahrzeit sind bald möglich.  Foto: Fränkle

ÜBER KARLSRUHE und Paris rücken die Nachbarländer noch näher zusammen. Zweieinhalb Stunden Bahnfahrzeit sind bald möglich. Foto: Fränkle

 

Paris - Karlsruhe ab 3. Juli nur zweieinhalb Stunden

Dank ICE und TGV sowie zwei durch Frankreich investierter Milliarden Euro lässt sich die Nähe zum Nachbarland künftig noch intensiver leben. Und Chancen steigen, dass Geschäfts- wie Privatleute noch häufiger Baden besuchen: Denn ab 3. Juli ist Karlsruhe von Paris aus in nur zweieinhalb Stunden per Bahn erreichbar, ab Spätherbst gilt das auch umgekehrt.

Mit täglich sieben Verbindungen in die französische Hauptstadt plus einer via Straßburg nach Marseille (seit Dienstag buchbar) wird die Fächerstadt endgültig das Drehkreuz des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Den betreut Alleo, Tochter von DB und SNCF.

Geschäftsführer Frank Hofmann hob zur Pressekonferenz jüngst hervor: „Wir können unseren französischen Kollegen dankbar sein. Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht.“
Aufgeschoben durch ein Zugunglück auf der letzten Messfahrt im November, sind nun die fehlenden 106 Kilometer zwischen Baudrecourt und Vendenheim fertiggestellt, auf französischer Seite durchweg 320 Stundenkilometer möglich.

„Ein Meilenstein für die Vernetzung der deutschen und französischen Wirtschaft“, betonte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz wie exemplarisch grenzübergreifend aktive Firmen, sich verstärkende Impulse von und auf Tourismus, TRK, KIT, KMK. Mit Blick auf die Magistrale für Europa und das Weiten des sie bremsenden Nadelöhrs „Appenweierer Kurve“ sah sie den Bund in Verantwortung, „damit die Vision Marseille - Bratislava endlich Realität wird“.

 
 

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