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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. April 2016

Energieversorgung: Erster Spatenstich für neue Kältezentrale im Klinikum

DEN BAUBEGINN für die neue Energieversorgung  dokumentierte Bürgermeister Klaus Stapf mit Klinikleitung und  Planern. Foto: Fränkle

DEN BAUBEGINN für die neue Energieversorgung dokumentierte Bürgermeister Klaus Stapf mit Klinikleitung und Planern. Foto: Fränkle

 

Ohne Energie geht nichts. Deshalb modernisiert das Klinikum vor Baubeginn der neuen Mitte zukunftsweisend für 33 Millionen Euro seine Energie- und Anlagentechnik. Die besteht aus einer Kälte- und einer Wärmezentrale sowie einem Ringleitungsnetz. Den Auftakt markierte am 21. April der „erste Spatenstich“ für die neue Kältezentrale am Ort der bisherigen Pforte in der Kußmaulstraße.

Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Stapf nannte die künftige Kältezentrale mit drei leisen magnetgelagerten Turbokältemaschinen à zwei Megawatt „auch ökologisch beispielhaft. Insgesamt können durch die neue Anlagentechnik 3.500 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Das entspricht dem Energieertrag der drei Windkraftanlagen oder dem Verbrauch von 400 Karlsruher Haushalten“.   Jeder der drei Bausteine der neuen Energieversorgung verschlinge etwa ein Drittel der Gesamtkosten informierte Stapf.

Die Stadt gebe einen Zuschuss von sechs Millionen. Außerdem wird noch Fördergeld vom Land erwartet. Das Gesamtprojekt werde in vielen Teilschritten inklusive Übergangslösungen umgesetzt, ergänzte der kaufmännische Geschäftsführer Markus Heming. Auch mit dem Ziel, „die bisher dezentrale Energieversorgung zusammen zu fassen“. Architektonisch werde die Kältezentrale mit einer Fassade von Metalllamellen an das Rot der umliegenden Häuser angepasst. Bei der Wärmezentrale, dem Kesselhaus, wird die denkmalgeschützte Fassade erhalten. Das Innere entsteht komplett neu: mit Dampfkesseln, die zehn Tonnen Dampf pro Stunde erzeugen können  und zwei Blockheizkraftwerken à 500 Kilowattstunden und Anschlüssen für 12 Megawatt Fernwärme.  -cal- 

 
 

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