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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. April 2016

Wirtschaft: Mehr Geld aus dem EU-Fördertopf

 

„InterregV Oberrhein“ bringt 110 Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte

So viel Fördermittel aus Brüssel wie nie zuvor stehen in den nächsten Jahren für grenzüberschreitende Projekte in der Südpfalz, Baden, Elsass und der Nordschweiz zur Verfügung.

Insgesamt 109,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden für den Zeitraum 2014 bis 2020 im Rahmen des Förderprogramms „InterregV Oberrhein“ bereitgestellt, wovon bisher erst rund 30 Millionen Euro verplant sind. In der vorhergehenden Förderperiode (2007 bis 2013) standen lediglich 67,2 Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir wollten mehr Fördermittel, jetzt müssen wir zeigen, dass die Forderung berechtigt war und genügend Projektpartner gefunden werden“, warb Regierungspräsidentin Nicolette Kressl in der letzten Woche bei einer Informationsveranstaltung zu der das Regierungspräsidium Karlsruhe, die Stadt Karlsruhe, der Regionalverband Mittlerer Oberrhein und das Eurodistrict Pamina eingeladen hatten. „Wir müssen uns als Großregion begreifen, in der es keine Entwicklungsflecken geben darf“, appellierte ebenso Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, die Chancen für einen gemeinsamen Entwicklungsraum und für ein gemeinsames Europa zu nutzen.

Die Themenpalette des Förderprogramms reicht vom länderübergreifenden Ökosystem- und Artenschutz über umweltbezogene Personen- und Güterverkehrsprojekte sowie Initiativen für mehr grenzüberschreitende Beschäftigung, Marktentwicklung, Forschung und Wissenschaftsvernetzung bis hin zur Steigerung der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Oberrhein als grenzüberschreitender Region. Alle Informationen und Ansprechpartner sind auf der Internetseite www.interreg-oberrhein.eu zusammengefasst. Auskünfte gibt auch direkt das Sekretariat des Programms unter Telefon 0033/388156290. Einen Projektaufruf für Kleinprojekte im Bereich „Bürgerschaftliches Engagement“ kündigte Fréderic Siebenhaar vom Eurodistrict Pamina (Telefon 07277/8999025) für das Spätjahr an. Bereits jetzt unterstützt das Eurodistrict bei der Suche nach Projektpartnern aus Frankreich. -fis-

 
 

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