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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Mai 2016

Gemeinderat: KIT innen weiter entwickeln

BAUEN will hier das KIT mit der KTS drei Gebäude, später sollen an den äußeren Enden zwei weitere hinzukommen.   Foto: .Fränkle

BAUEN will hier das KIT mit der KTS drei Gebäude, später sollen an den äußeren Enden zwei weitere hinzukommen. Foto: .Fränkle

 

Über Bauten am Adenauerring berät der Planungsausschuss am 12. Mai weiter

Über den Wunsch des KIT, zwischen der ehemaligen Kinderklinik und der Straße „Am Fasanengarten“ mit Architekten und bezahlt von der Klaus-Tschira-Stiftung (KTS) drei Gebäude für Forschung und forschungsnahe Nutzung ohne vorherigen Wettbewerb zu bauen, wird im Planungsausschuss am 12. Mai weiter diskutiert.

Damit war auch die KULT-Fraktion einverstanden, die ein solches konkurrierendes Verfahren sowie besonderes Augenmerk auf die Einheit von alten und neuem Uni-Campus, die Fußgängerverbindung über den Adenauerring, die Stadteingangssituation und die Verknüpfung mit der Oststadt als Wohnquartier gefordert hatte. Lüppo Cramer verlangte jedoch grundsätzlich: „Wir müssen Regeln gegenüber Investoren sichern, auch gegenüber der KTS“. Sein Kollege Dr. Eberhard Fischer schob hinterher: „Wir sind erpressbar, wenn wir so was öfter machen“ und fragte, was mit forschungsnahen Nutzungen in den zwei kleineren Gebäuden gemeint sei.

Für die CDU sah Dr. Albert Käuflein die Qualität gesichert, da die KTS „mit einem bewährten Büro arbeitet“ und der städtische Gestaltungsbeirat eingebunden werde. „Zähneknirschend“ stimmte Michael Zeh (SPD) der Verwaltung zu, da es um die vom Land nicht finanzierbare Innenraumentwicklung des KIT gehe. Wichtig seien aber die Freiraumgestaltung und der Abstand zu den Häusern der Anwohner in der Hans-Jakob-Straße. Für  „Optimierungen der Planungen“ plädierte Bettina Lisbach (GRÜNE), einen Kompromiss strebte Tom Hoyem (FDP) an.

Baudezernent Michael Obert sagte weitere Gespräche mit der KTS zu. Über den Bebauungsplan könne man alles regeln. Die abgeänderten Pläne würden nochmals öffentlich vorgestellt. Das bestätige  OB Dr. Frank Mentrup, der die Interessen der Anwohner hier nur „begrenzt berechtigt“ fand, das sie an dieser Stelle der städtebaulichen Entwicklung nicht gerecht würden. Auch werde der Hardtwald nicht „angeknabbert“. -cal- 

 
 

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