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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Mai 2016

Gemeinderat: Noch mehr Information

BEDÜRFTIGE RENTNER sollten ihre Rechte in Anspruch nehmen und sich nicht dafür schämen. Foto: Fränkle

BEDÜRFTIGE RENTNER sollten ihre Rechte in Anspruch nehmen und sich nicht dafür schämen. Foto: Fränkle

 

Der Antrag der Grünen, Anspruchsberechtigte zu ermitteln und sie über die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu informieren, kommt in den Sozialausschuss.

. Michael Borner sah ihn als weiteren „Baustein“ zur Optimierung der Leitlinien gegen Armut und wünschte Werbemaßnahmen, um Bedürftigen zu ihrem Recht inklusive Leistungen des Karlsruher Passes zu verhelfen. „Armutsbekämpfung hat hohen Stellenwert“, bestätigte auch Dr. Thomas Müller (CDU). Der Antrag ziele wesentlich auf “die Eruierung der Zahlen“. Es habe sich schon viel getan, alle Infokanäle sollten genutzt werden.

„Wünschenswert“ fand Yvette Melchien die Forderungen, aber  die Feststellung aller Bedürftigen sei von der Stadt nicht leistbar. Wie Max Braun (KULT), den 68 Prozent von Menschen, die das ihnen Zustehende nicht in Anspruch nehmen, „erschrecken“,  fand sie, weitere Maßnahmen wichtig. Karl-Heinz Jooß (FDP) verwies auf Renteninformationen und die Reform des Bundes. Es gebe genügend Beratung, sie müsste aber genutzt werden, so OB Mentrup. -cal-

 
 

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