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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Mai 2016

Gemeinderat: Verzögerungen unbedingt vermeiden

Den FDP-Antrag, den Straßenanschluss einer zweiten nördlichen Rheinbrücke jenseits des Anschlussknotens an die B36 jetzt gleich mit zu planen, lehnte der Gemeinderat mit 19 Gegenstimmen ab.

Thomas Hock wollte nicht Brücke und Anschluss entzerrt wissen und wusste die großen, dort ansässigen Firmen hinter sich. „Die Anbindung hätte schon in Angriff genommen werden müssen“, fand auch Bettina Meier-Augenstein (CDU). Für den Bau der Brücke und zeitliche Verzögerungen,  sei der Bund zuständig, erinnerte Parsa Marvi (SPD).  „Alles transparent zu machen“  plädierte er. „Einfach dagegen“ war Johannes Honné (GRÜNE). Als „entscheidend“ sah Dr. Paul Schmidt (AfD) „die Anbindung an die B 36, egal ob für die erste oder zweite Brücke, damit sie nicht über die Südtangente und den Honsellknoten“ laufe.

Werde die erste Brücke saniert, sei es „hinfällig eine zweite zu bauen“, fand Friedemann Kalmbach (GfK). Tom Hoyem wollte sich der Mehrheit anschließen. OB Dr. Frank Mentrup verwies auf „die klare Beschlusslage des Gemeinderats“, also die Ablehnung einer zweiten Brücke. Nicht ausreichend geklärt sei die Alternative einer Ersatzbrücke. Im Moment kranke das Planfeststellungsverfahren daran, dass Ausgleichsmaßnahmen auf beiden Seiten nicht fertig seien. „2009 rausgeschmissen“, wolle der Bund jetzt doch den Knoten zur Anbindung  an die B36. Das verzögere alles bis 2017, käme dann noch die Straßenanbindung dazu, würden die Planfeststellung dafür nochmal mindestens fünf Jahre dauern. -cal-

 
 

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