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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Mai 2016

Gemeinderat: Vorbild beim Klimaschutz

Ja zu „unterstützender Erklärung“ für Klimaschutzpakt

Die Stadt Karlsruhe will Vorbild beim Klimaschutz sein und bis 2040 eine weitgehend klimaneutrale Verwaltung anstreben. Deshalb hat der Gemeinderat vorige Woche bei drei Gegenstimmen beschlossen, eine „unterstützende Erklärung“ zum Klimaschutzpakt abzugeben, den das Land Baden-Württemberg und die kommunalen Spitzenverbände vereinbart haben.

Die Kommunen verpflichten sich dabei neben vielem anderem dazu, ihre Bauten energetisch zu sanieren und erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung oder für Computertechnik und die Beleuchtung zu nutzen. Zu alledem und vielem mehr bekennt sich Karlsruhe bereits mit seinem Klimaschutzkonzept von 2009, mit dem die Fächerstadt bereits frühzeitig den Willen bekundet hat, auf kommunaler Ebene erhebliche Beiträge zum Klimaschutz zu leisten.

So hat Karlsruhe etwa beim Energiemanagement bereits seit 1979 den jährlichen spezifischen Wärmeverbrauch um 45 Prozent gesenkt, die CO2-Emissionen gingen um 60 Prozent zurück. Seit dem vorigen Jahr beziehen die Stadt und ihre Einrichtungen, auch die Straßenbeleuchtung und das Klärwerk, ausschließlich Ökostrom. Hinzu kommen verstärkte Anstrengungen im Mobilitätsbereich.

Ähnliche Ziele hat das Land mit dem mit breiter Mehrheit im Landtag 2013 verabschiedeten Klimaschutzgesetz formuliert. Der Umsetzung der Klimaschutzziele dient die Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden. Hierbei sollen die Gemeinden vom Land finanziell unterstützt werden. -erg-

 
 

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