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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Mai 2016

Messe: Steigender Umsatz in der KMK-Bilanz

DIE DM-ARENA erfreut sich steigender Beliebtheit für Kongressveranstaltungen. Sie steht als Ausweichlokalität während der Sanierung der Stadthalle bereit. Foto KMK

DIE DM-ARENA erfreut sich steigender Beliebtheit für Kongressveranstaltungen. Sie steht als Ausweichlokalität während der Sanierung der Stadthalle bereit. Foto KMK

 

Rekordzahl an Messen / Sanierung der Stadthalle lässt Absinken der Erlöse erwarten

Der Aufsichtsrat der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) hat die Bilanz des Geschäftsjahres 2015 genehmigt. Die darin enthaltenen Zahlen zur Umsatzentwicklung zeigen ein weiteres Wachstum von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nun über 30 Millionen Euro.

„Die Strategie geht auf. Die eigenen Messen und die Gastmessen entwickeln sich überaus positiv, und der Geschäftsbereich Kongress kann mit einer Zunahme von mehrtägigen Kongressen auf gestiegenem qualitativen Niveau punkten. Dadurch wurde der erst für 2020 anvisierte Umsatz von 30 Millionen Euro bereits jetzt erreicht“, stellt die Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeisterin Gabriele-Luczak-Schwarz, fest. Im Sechs-Jahres-Vergleich stieg der Umsatz von 16,8 Millionen Euro in 2009 auf nun 30,8 Millionen Euro. Zur Umsatzentwicklung trug der Geschäftsbereich Messe mit einem Plus von 2,1 Millionen Euro (plus 11Prozent zum Vorjahr) und der Geschäftsbereich Kongress mit einem Plus von 0,1 Millionen Euro (plus 1 Prozent) bei.

„Uns ist es gelungen, das Eigenmesseportfolio durch Zukauf zu stärken, Bestandsmessen weiter zu entwickeln und weitere umsatzstarke Gastmessen zu binden oder neu zu akquirieren“, verweist KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz auf ein Rekordergebnis von 48 Messen. Damit einhergehend stieg die Zahl der Aussteller von 7860 auf 8.566 (plus 8,98 Prozent) und die der Besucher von 759.525 auf 795317 (plus 4,71 Prozent).

Minus geringer

Die Investitionen ins Eigenmesseportfolio wirken sich auf das erzielte Betriebsergebnis aus, welches sich auf minus 11,4 Millionen Euro (Vorjahr minus 11,2 Millionen Euro) beläuft. Das Betriebsergebnis weist damit eine Verbesserung von 1,3 Millionen Euro gegenüber der Planung auf.

Mit diesem Ergebnis geht die KMK aktuell gestärkt in die Phase der Sanierung der Stadthalle. Die sehr gute Performance wird aufgrund der Schließung der Halle in den kommenden Jahren nicht fortsetzbar sein. Es wird ein Absinken der Erlössituation auf 26,8 Millionen Euro und ein Betriebsergebnis von minus 12,2 Millionen Euro erwartet, erläutert die KMK-Geschäftsführerin: „Die nun feststehende Schließzeit der Stadthalle bringt die notwendige Planungssicherheit und den Auftakt für die Vermarktung. Gleichzeitig werden Konzepte umgesetzt, die das Ausweichen in andere Faszilitäten der KMK während der Schließzeit ermöglicht.“ Zugute komme der KMK hier, dass es eine gewachsene Akzeptanz der Kongressräumlichkeiten auf der Messe gebe. -red/fis-

 
 

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