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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Januar 2016

Wirtschaft: Langfristig gute Perspektiven für Baden-Airpark

VEREINBARUNG UNTERZEICHNET: Prokurist Spengler und Geschäftsführer Schoefer (Flughafen Stuttgart), Minister Hermann, OB Dr. Mentrup, Ministerialdirigent Leibold, OB-Referent Au, (v.l.) Foto MVI

VEREINBARUNG UNTERZEICHNET: Prokurist Spengler und Geschäftsführer Schoefer (Flughafen Stuttgart), Minister Hermann, OB Dr. Mentrup, Ministerialdirigent Leibold, OB-Referent Au, (v.l.) Foto MVI

 

Land und Gesellschafter vereinbaren über 2015 hinausgehende Zusammenarbeit / Keine Öffentlichen Mittel mehr nötig

Das Land Baden-Württemberg, die Flughafengesellschaft Stuttgart und die Baden-Airpark Beteiligungsgesellschaft haben am 22. Dezember eine Vereinbarung zur Weiterführung des Badener Flughafens unterzeichnet. „Der Baden-Airpark hat sich als Regionalflughafen und Gewerbepark gut etabliert“, stellte Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur bei der Unterzeichnung fest.

"Rund eine Million Passagiere pro Jahr auf dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, gut 2.500 Arbeitsplätze im interkommunalen Gewerbepark auf der ehemaligen kanadischen Airbase: Unser Einsatz für die Entwicklung des Baden Airparks hat sich in jeder Beziehung gelohnt", verwies OB Dr. Frank Mentrup auch in seiner Funktion als Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe auf das frühe Bekenntnis und das hohe finanzielle Engagement der Städte, Gemeinden und Landkreise, die Gesellschafter in der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft sind.

Diese Gesellschaft hält rund 34 Prozent am Baden Airpark. Das Land ist als Gesellschafter des Stuttgarter Flughafens mittelbar am Baden-Airpark beteiligt. Die Gesellschafter des hiesigen Regionalflughafens leisteten von 2003 bis 2015 für die anstehenden Investitionen einen Finanzierungsbeitrag in Höhe von 114 Millionen Euro. Er war in jährlich gleichen Raten von der Flughafen Stuttgart GmbH zu 2zwei Dritteln und der Beteiligungsgesellschaft Baden-Airport zu einem Drittel zu erbringen, die Stadt Karlsruhe als Mitgesellschafterin hatte bislang jährlich 1,3 Millionen beizusteuern.

Das Land übernahm im Innenverhältnis den Anteil des Stuttgarter Flughafens, in der Summe also 76 Millionen Euro. Eine weitere Förderung des Baden-Airparks mit öffentlichen Mitteln durch die Gesellschafter oder das Land ist nicht mehr vorgesehen, was zusammen mit dem vorgelegten Zukunftskonzept, wesentlich für die breite Zustimmung aller Gremien war. red/fis

 
 

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