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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Mai 2016

Kinderzirkusfestival: Mit Lust und Laune

WIE POPSTARS GEFEIERT und angefeuert wurden die Nachwuchsartisten beim Abschlussfest die Kinderzirkusfestivals. Foto: Fränkle

WIE POPSTARS GEFEIERT und angefeuert wurden die Nachwuchsartisten beim Abschlussfest die Kinderzirkusfestivals. Foto: Fränkle

 

Neuerungen erfolgreich getestet

Laut, bunt, quirlig, mit Vorstellungen auf mehreren Bühnen und Manegen, vor Familie und Freunden als begeistertem Publikum, mit viel Applaus und guter Laune ging das Kinderzirkusfestival des Stadtjugendausschusses (StJA) zu Ende.

Schade, dass es vorüber ist, lautete der Tenor bei den Mädchen und Jungen. Sie hatten die vier spannenden Tage während der Pfingstferien genossen. Nicht nur die Kinder strahlten am vergangenen Freitag mit der Sonne um die Wette, auch das Team des Stadtjugendausschusses und seine Helfer waren zufrieden. Denn es gab eine gelungene Premiere zu feiern.

Erstmals hatten Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder auch ohne verbindliche Anmeldung im Rahmen der verlässlichen Ferienbetreuung spontan zu bringen und mitmachen zu lassen. Eine XXL-Ausgabe des bislang in kleinerer Dimension Üblichen, die über eine städtische Finanzspritze realisierbar war. Vor allem aber habe es für das Experiment laut StJA-Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier ein „mutiges Team“ gebraucht, das beherzt anpackt. Schließlich war nie sicher, wie viele Kinder sich – zusätzlich zu den fest gebuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmern - auf dem Gelände im Otto-Dullenkopf-Park tummeln würden.

Ebenfalls neu: Die täglich rund 450 Nachwuchsartisten konnten frei entscheiden, zu was sie Lust haben und was Laune macht. Auf dem Seil tanzen, Einrad fahren, Zauberlehrling sein, in die Kunst der Clownerie eingeführt werden, in der Holzwerkstatt werkeln oder doch lieber Kostüme für den großen Auftritt nähen? Alles war möglich. Auch Bürgermeister Martin Lenz war beim Rundgang mit Kinderreportern übers weitläufige Zeltgelände beeindruckt: „Der Stadtjugendausschuss erfindet sich ohne viel Aufhebens immer wieder selbst“, und das „zum Wohle der Kinder“.
-maf-

 
 

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