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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Mai 2016

Kombilösung: Bau von Gleisen bestimmt Szenerie

ES GEHT VORAN: Am westlichen Ende der Kombilösung am Mühlburger Tor sind die Arbeiten in vollem Gange. In wenigen Tagen ist der Weg frei für den Einbau der Nordumfahrung um den Kaiserplatz. Foto: Fränkle

ES GEHT VORAN: Am westlichen Ende der Kombilösung am Mühlburger Tor sind die Arbeiten in vollem Gange. In wenigen Tagen ist der Weg frei für den Einbau der Nordumfahrung um den Kaiserplatz. Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

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Am westlichen und östlichen Ende der Kombilösung sind die Arbeiten voll im Gang

Bereits zu Pfingsten bekam der Gleisbogen südlich und nördlich um die westliche Rampe und den Kaiserplatz herum seinen Anschluss an das bestehende Schienennetz für die Stadt- und Straßenbahnen. Eine weitere Zwischenetappe beim Bau der Kombilösung war damit erreicht. Seither hat sich das Baugeschehen am Mühlburger Tor auf die Nordseite verlagert. Derzeit verfüllen die Arbeiter den Arbeitsraum nördlich der Rampe mit Erde.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, werden dann im nächsten Schritt auch hier die Spundwände gezogen. Diese Arbeiten und die gleichzeitigen Vorbereitungen für den Gleisbau an den beiden Wendebögen am Kaiserdenkmal machen dann laut KASIG „den Weg frei für den Einbau der Nordumfahrung“. Gleichzeitig stellen die Kombi-Bauer im Tunnelabschnitt unter der Kreuzung von Reinhold-Frank-Straße und Kaiserallee die endgültigen Sohlen und Wände her. Im Anschluss Richtung Kaiser-Denkmal überschütten sie die Decke mit Erdreich. Oberirdisch gehen auch die Straßenbauarbeiten im Bereich der Reinhold-Frank-Straße und der Kaiserallee weiter.

Am anderen Ende der Ost-West-Achse der Kombilösung haben in der Durlacher Allee inzwischen die Vorbereitungen für den Gleisbau begonnen. Die Spundwände sind bereits gezogen, damit können in die stadtauswärts Richtung Durlach führende Fahrbahn die notwendigen Kanäle gelegt werden.

In der Haltestelle Lammstraße und im Bereich des Gleisdreiecks versehen die beauftragten Firmen die Schlitz- oder Bohrpfahlwände mit einer Schicht aus Spritzbeton. In die Haltestelle Durlacher Tor bauen sie die endgültigen Wände ein, am Marktplatz den nächsten Abschnitt der endgültigen Sohle. In der Haltestelle Kongresszentrum steht nach dem Aushub bis auf Endtiefe ab nächster Woche der Einbau der Sauberkeitsschicht auf dem Programm. Anschließend erfolgt, so die KASIG, „das Aufbringen von Spritzbeton auf die Schlitzwände“.

Der Vortrieb beim „Sabine“-Tunnel auf dem Südabzweig zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor unter der Karl-Friedrich-Straße ist inzwischen bei einer Länge von knapp 65 Metern angekommen. Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor brechen die Arbeiter nach Abschluss der derzeit laufenden Ankerarbeiten in der nächsten Woche die Schlitzwand zum Nordkopf hin ab. Und im Südkopf arbeitet die Arge Stadtbahntunnel weiter an der Herstellung der endgültigen Wände. -red-/-trö-

 
 

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