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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Mai 2016

Kultur: Lyrik zum Innehalten

Gert Füger legt seinen neuen Gedichtband „Anhalte“ vor

Erst fähig zu Glück haben sie / bemerkt dass die Welt beseelt ist / Und konnten ihren Fund nicht für sich behalten / Die frühen Propheten wollten die / Welt bejubeln nicht unterwerfen / Glück ist der Anfang von Frömmigkeit.

Wie in „Bemerkte Bezüge“ stellt Gerd Füger auch im Großteil der anderen gut 70 Gedichte seines neuen Bands die Themen Religion und Frömmigkeit, die Frage nach Wesen und Ausdrucksformen Gottes in den Mittelpunkt. „Anhalte - Anteilige Gedichte mit Anhang“ lautet der Titel des in Lindemanns Bibliothek erschienenen Werks, das auch einige Briefe und kleinere Aufsätze enthält.

„Anhalten ist der erste Schritt zum Stehenbleiben, Innehalten, Verweilen, Nachsinnen“ schreibt Füger, der von 1974 bis 1999 den Auf- und Ausbau des Gymnasiums Karlsbad zum Transferzentrum für Umweltbildung leitete und seither als freier Autor in Karlsruhe und auf dem Dobel lebt. Zum Innehalten und Nachsinnen gibt er in seinem 108 Seiten starken Band jedenfalls jede Menge Gelegenheiten. -trö-

 
 

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