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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Juni 2016

Gemeinderat: Radweg gleich erneuern?

Östlicher Weg am Adenauerring ist noch ein Meter breit

„Wir prüfen, ob die Sanierung des östlichen Radwegs bei der vorgesehen Belagserneuerung des Adenauerrings zu integrieren ist“, versprach OB Dr. Mentrup. Gebe es Probleme, werde der Radweg mit dem Infrastrukturpaket „Wildparkstadion“ verbreitert.

Damit war das Plenum, dem Mentrup „Rückmeldung“  ankündigte, zufrieden. Die KULT-Fraktion hatte die Erneuerung beantragt. Uwe Lancier: „Bei einem Meter Breite ist die Verkehrssicherheit für einen gemischten Rad- und Fußweg nicht mehr gegeben, er muss 2,50 Meter haben. Ginge das nicht, „führt das zwangsläufig zu einem Radweg auf der Straße“. Die Stadt habe wegen Radwegen schon Prozesse verloren, ergänzte Dr. Eberhard Fischer, der Antrag ziele darauf,  jetzt den Weg „gleich mitzumachen“.

Den Radweg wie bisher geplant mit dem Stadionumbau zu erneuern, fand Hermann Brenk (CDU) richtig. Ebenso wie Dr. Raphael Fechler (SPD). Er bezeichnete den KULT-Vorwurf, die Stadt komme in der Übergangszeit ihrer Pflicht nicht nach, „hanebüchen“. Das Verkehrskonzept für das Stadion solle möglichst schnell umgesetzt werden, der Zustand des Weges sei momentan „gerade noch vertretbar“ meinte Johannes Honné, GRÜNE. Die Routen um den Schlosspark „besser auszubauen“ regte Dr. Paul Schmidt (AfD) an. Eine Sanierung vor Stadionumbau und anschließende Beschädigungen sah Karl-Heinz Jooß (FDP) kritisch. -cal-

 
 

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