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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Juni 2016

Kultur: Wie im Wilden Westen

AUF INDIANERWELTEN trifft das Publikum unter anderem beim Museumsfest vor dem Schloss am Wochenende. Foto: Jigus

AUF INDIANERWELTEN trifft das Publikum unter anderem beim Museumsfest vor dem Schloss am Wochenende. Foto: Jigus

 

Spektakuläre Aktionen und Shows beim BLM-Museumsfest

Schnelle Pferde, rauchende Colts, dazu eine Westernstadt – beim Museumsfest des Badischen Landesmuseums verwandelt sich das Schlossareal für zwei Tage (4. Juni, 13 bis 23 Uhr, 5. Juni, 11 bis 21 Uhr) in eine Wild-West-Szenerie.

Mitmachaktionen und Shows erwarten die ganze Familie: Cowboys treten zur Stuntmen- Show an, und richtig bunt wird es danach bei der American History Parade mit Winnetou, Old Shatterhand, Billy the Kid und anderen Westernhelden. Die Wild-West-Feuershow am Samstagabend, bei der Pferde und Reiter durchs Feuer galoppieren, ist Live-Spektakel, fast wie zu Zeiten Buffalo Bills. Bei Aktionen wie der Kinderrallye mit Goldwaschen, Hufeisenwerfen und Bogenschießen entwickeln sich auch die Kleinsten zu waschechten Cowboys und Indianern – samt Western-Diplom.

Beim Überlebenstraining in der Prärie mit einem der bekanntesten Survival-Experten Deutschlands, Joe Vogel, können sich Hartgesottene zu Wild West-Experten ausbilden lassen: beim Feuer machen, Speer schleudern oder Fisch und Fleisch im Räucherofen haltbar machen. An die Welt der Indianer erinnern Tänze der Sioux-Lakota und der Crow auf der Tanzbühne. Ein Schamane entführt auf eine spirituelle Trommelreise und Krafttiersuche. Westernklänge liefern Bands wie Dapper Dan Men, Western Highway und Four Potatoes. Mitch Walking Elk und Wade Fernandez, beide indianischer Abstammung, in Amerika preisgekrönt, stehen Samstagabend auf der Bühne, während Sonntagabend Country-Sängerin Jill Morris, eine der Besten ihrer Zunft, mit starker Persönlichkeit und  eindrucksvoller Stimme bezaubert.  Dank saftiger Steaks, Burger, kühler Getränke verhungert und verdurstet garantiert niemand. Der Eintrittsbutton kostet sieben Euro. -red/cal-

 
 

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