Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Juli 2016

Energieeffizienz: Gleich 250 Tonnen C02 eingespart

VORBILDER: BM Klaus Stapf zeichnete acht Unternehmen aus Karlsruhe und Region für ihr Teilnahme am Projekt „Mari:e“ aus. Foto: Fränkle

VORBILDER: BM Klaus Stapf zeichnete acht Unternehmen aus Karlsruhe und Region für ihr Teilnahme am Projekt „Mari:e“ aus. Foto: Fränkle

 

Acht Betriebe Teilnehmer am Projekt „Mari:e“

Energieeffizienz und Ressourcenschonung gehören längst zu den Eckpunkten einer zukunftsfähigen Unternehmensführung und bieten ein hohes Maß zur Kostensenkung. Die Stadt Karlsruhe hat sich in ihrem Klimaschutzkonzept das Ziel gesetzt, Unternehmer auf diesem Weg zu unterstützen.

Dazu zählt das Kooperationsprojekt „Mari:e Karlsruhe – Mach`s richtig: Energieeffizient“, an dem sich seit Ende 2013 acht mittelständische Unternehmen aus Karlsruhe und Region beteiligten. Nach zweieinhalb Jahren Laufzeit ging das vom Land geförderte Projekt mit der Übergabe der Urkunden kürzlich zu Ende.

Im Bräukeller der Brauerei Hatz-Moninger, die selbst an dem Projekt teilnahm, übergab Bürgermeister Klaus Stapf die Urkunden während der Abschlussveranstaltung. „Ich freue mich sehr über das erfolgreiche Engagement und beglückwünsche alle Betriebe zu ihrem Durchhaltevermögen“, so Stapf. Als Schlüssel zum Erfolg sieht der Umweltdezernent vor allem die Querschnittstechnologien, unter anderem der Ersatz konventioneller Leuchten durch LEDs, die Nutzung entstehender Abwärme oder die Umstellung auf hocheffiziente Elektromotoren.

„Die Resultate können sich mehr als sehen lassen. Die Unternehmen sparten jährlich fast eine Million Kilowattstunden Energie und 250 Tonnen C02 ein“, so Stapf. Projektleiter Andreas Gerspacher vom Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES): „Insgesamt haben die Betriebe während der Projektlaufzeit 25 wirtschaftliche Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt.“

Zu den erfolgreichen Teilnehmern von „Mari:e“ zählt Gastgeber Hatz-Moninger. Betriebsleiter Eckart Fischer zeigte bei einem Rundgang einige Maßnahmen. Dazu zählten der Umstieg auf einen frequenzgeregelten Druckluftkompressor, der Einsatz eines energiesparenden Kältetrockners, der Austausch älterer Motoren oder die Umstellung der Hallenbeleuchtung auf LED-Technik. Dadurch wird 60 Prozent des Strombedarfs gespart. Grußworte sprachen Eberhard Jochem (IREES), Thomas Hofmann (Stadtwerke), Ilja Lifschiz (IHK Karlsruhe) und Hans-Jörg Schmidt (Hatz-Moninger). Teilnehmer neben Hatz-Moninger waren Allspan Spanverarbeitung, Arthur Henninger GmbH, Ferrotec, Heimstiftung Karlsruhe, Karlsruher Bäder GmbH, Rudolf Neff GmbH und ZaTeC. -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe