Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Juli 2016

Schulen: Draisschule setzt auf Gemeinschaft

FASSADENZIER wie die mit dem namensgebenden Radpionier soll die Draisschule auch nach Umbau bewahren - ebenso Baumbestand. Foto: Fränkle

FASSADENZIER wie die mit dem namensgebenden Radpionier soll die Draisschule auch nach Umbau bewahren - ebenso Baumbestand. Foto: Fränkle

 

Bürgerschaft stellt Fragen und erfährt Details / Baubeginn könnte 2018 sein

Der künftige Campus-Charakter der Mühlburger Draisschule passt prägnant zur neuen Ausrichtung über Gemeinschafts- und erweiterte Grundschule mit dazwischen gespannter Pausenhalle, vielen interessanten Aufenthalts- und Lernorten sowie hellen Freiflächen. Haupt- und Realschulzweige laufen weiter sukzessive aus. Indes zeichnet sich die bauliche Umsetzung des entsprechenden Konzepts ab.

Rechtzeitig und ausführlich haben die beteiligten Ämter am Dienstag wie vorgeschrieben die erweiterte Gemeinschaft, Bürgerinnen und Bürger, über den angestrebten Bebauungsplan „Tristanstraße 1“ informiert. Neu- und Umbauten stehen an, weil die stark nachgefragte Gemeinschaftsschule vierzügig werden, die Grundschule einen weiteren Ganztagszug erhalten soll.

Das Konzept des Stuttgarter Büros OHO Architekten hatte das Preisgericht am meisten überzeugt. Im Wesentlichen sollen Planung und Umsetzung ab Anfang 2018 binnen zwei Jahren für ein Volumen von gut 20 Millionen Euro dem folgen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats nach Ausarbeitung des Plans. Dann ermöglicht dieser vier Wochen lang Rückmeldungen. Aktuell kann noch bis Dienstag, 12. Juli, zum Entwurf eine Online-Stellungnahme abgegeben werden auf www.karlsruhe.de/b3/bauen.de, Stichwort Bebauungsplanung.

Der Bestand wird teils um-, teils wie ein ungenutzter einstöckiger Pavillon abgebaut, besonders im Fall der Grundschule auch modernisiert. Was sich auf dem Areal genau tun soll, das von ab 1952 errichteten Elementen bebaut ist, zeigten Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft und Stadtplanungsamt auf, bei speziellen Fragen flankiert von Schul- und Sport- sowie Gartenbauamt. Den Anwesenden, vor allem Anwohnerinnen und Anwohner sowie Eltern, war stark an Sicherheit und Sauberkeit gelegen. Sie erfuhren, dass das Gelände halbhoch eingezäunt wird, der Hausmeister seinen Aufgaben gut nachkommen könne, ohne auf dem Gelände zu wohnen, was manche forderten. Die Turnhallengröße reiche aus, aber es gebe Puffer für theoretisch möglichen Ausbau. In ferner Zukunft, für die der Sonderbereich Schule gesichert bleibt. -mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe