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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Juli 2016

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Daseinsvorsorge… …auch im Hardtwald!

Thomas H. Hock, FDP-Stadtrat

Thomas H. Hock, FDP-Stadtrat

 

Wir, Die Freien Demokraten - FDP haben uns stets zum bewährten Einheitsforstamt bekannt, weil wir der Auffassung sind, dass der in Baden-Württemberg sehr kleinteilige Privatwald nur durch eine gemeinsame Vermarktung ertragreich wird.

In Zukunft wird der Hardtwald nur noch als Geschäftsbetrieb gesehen, und nicht wie von uns als Naherholungsgebiet - zum Spazieren, Joggen etc.. Man muss hier vor Ort sagen, dass unser Hardtwald der sogenannten „Daseinsvorsorge“ zuträglich ist. Deshalb muss unserem Oberbürgermeister und seinem zuständigen Dezernenten auch aus Fürsorgepflicht für seine Forstbediensteten daran gelegen sein, diese über zehn Jahre bewährten Strukturen zu erhalten. Mögliche Nachteile für Karlsruhe wären: Verlust der einheitlichen Ansprechstelle für alle Wälder im Stadtgebiet, weniger Bürgernähe durch Wegfall der Bündelungsfunktion sowie höherer Abstimmungsaufwand bei gemeinsamen Projekten, wie z.B. der Waldpädagogik. Die Zeit ist knapp; der zuständige Minister stellt hinter den Kulissen schon die Weichen für eine umfangreiche Umstrukturierung. Die Stadt Karlsruhe muss umgehend mit weiteren Stadtkreisen und dem Städtetag eine Sonderlösung einfordern, um im urbanen Raum die Waldzuständigkeiten für Stadt- und Staatswald beizubehalten.

Thomas H. Hock
FDP-Stadtrat

 
 

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