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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. August 2016

Doppelhaushalt 2017/18: Ergebnishaushalt

Gesamtergebnishaushalt

Gesamtergebnishaushalt

 

Der Ergebnishaushalt stellt neben zahlungswirksamen Ein- und Auszahlungen auch nicht zahlungswirksame Aufwendungen dar wie Rückstellungen oder Abschreibungen. Er ist vergleichbar mit der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens.

Am Ende eines Jahres zeigt der Ergebnishaushalt auf, ob eine Stadt von ihrer Substanz gelebt hat - dies ist der Fall, wenn sie einen Negativsaldo ausweisen muss – oder ob sie ihren Ressourcenverbrauch durch Erträge decken kann. Eine schwarze Null oder ein positives Ergebnis sagt nichts Abschließendes darüber aus, wie viel liquide Mittel eine Stadt tatsächlich in der Kasse hat.

Die Stadt Karlsruhe plant im Ergebnishaushalt mit positiven Ergebnissen. Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz rechnet im Jahr 2017 mit einem ordentlichen Ergebnis von 33,7 Millionen Euro und für 2018 mit einem von immerhin noch 371.000 Euro. Für die Finanzdezernentin ist klar: „Diese Ergebnisse sind Folge der eingeplanten Leitlinienbeschlüsse des ersten Maßnahmenpakets im Haushaltsstabilisierungsprozess.“
Über Haushaltssatzung und endgültigen Haushaltsplan entscheidet der Gemeinderat nach den Einzelberatungen in seiner zweitägigen Plenarsitzung am 15. und 16. November. -trö-

 
 

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