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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. August 2016

Partnerschaften: Ein Stück weit Europa entwickeln

22 STUDIERENDE AUS DEN PARTNERSTÄDTEN: OB Dr. Frank Mentrup begrüßte die August-Praktikanten am Montag, bevor sie sich an ihre jeweiligen Einsatzorte begaben. Foto: Fränkle

22 STUDIERENDE AUS DEN PARTNERSTÄDTEN: OB Dr. Frank Mentrup begrüßte die August-Praktikanten am Montag, bevor sie sich an ihre jeweiligen Einsatzorte begaben. Foto: Fränkle

 

22 Studierende aus den Partnern absolvieren ein Praktikum bei der Stadt Karlsruhe

Aneta Cięszczyk ist 23 Jahre alt. Die Germanistik-Studentin aus Nancys polnischer Partnerstadt Lublin hatte eigentlich nicht damit gerechnet, zum Stadtverwaltungs-Praktikum in Karlsruhe zu kommen.

Umso größer war die Freude über den Anruf aus dem Lubliner Rathaus, sie könne jemanden Ausgefallenen ersetzen. Sie sagte sofort per Smartphone „ja“. Zumal sie noch nichts anderes vor hatte im August. Jetzt hilft sie im Hauptamt, die internationalen Beziehungen Karlsruhes zu pflegen und den alljährlichen Austausch mit Studierenden aus den Partnerstädten am Laufen zu halten.

Ebenfalls 23 Jahre alt ist Miriam Boukhatem aus der Projektpartnerstadt Rijeka. Dort hat sie Germanistik und Kroatistik studiert und schreibt gerade ihre Masterarbeit über Dr. Faust. Umso mehr freut sie sich, in die Gegend in Deutschland gekommen zu sein, in der Johannes Georg Faust im 16. Jahrhundert wohl gelebt haben mag. Sie arbeitet während ihres Aufenthalts in der Stadtbibliothek, wo es auch kroatische Literatur gibt.

Die beiden jungen Frauen gehören zu 22 Studentinnen und Studenten aus Nancy, Nottingham, Halle, Krasnodar, Temeswar, Rijeka und Lublin, die Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Montag zu ihrem vierwöchigen Praktikum bei der Stadt Karlsruhe oder ihr nahestehenden Institutionen begrüßt hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austauschs, so der OB, entwickelten ein Stück weit Europa. Das Programm, das bereits 1981 als Studierendenaustausch mit Nancy begonnen habe und in das ab den 1990er Jahren auch Studis aus den anderen Partnerstädten eingestiegen seine, stelle eine gelungene Tradition dar.

Er bat die jungen Leute, ihren Betreuern über die Schulter zu schauen. Sie sollten auch Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Und das ihnen gebotene Freizeitprogramm genießen. -erg-

 
 

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