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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. August 2016

Partnerschaften: Zarte Pflanze pflegen

PROJEKTPARTNER: OB Dr. Frank Mentrup mit seinen Amtskollegen aus Van, Hatice Çoban und Bekir Kaya (r.). Foto Fränkle

PROJEKTPARTNER: OB Dr. Frank Mentrup mit seinen Amtskollegen aus Van, Hatice Çoban und Bekir Kaya (r.). Foto Fränkle

 

Projektpartnerschaft mit türkischer Stadt Van besiegelt

Nachdem im März bereits mit Sakarya eine Projektpartnerschaft vereinbart wurde, hatten die jüngsten Entwicklungen in der Türkei einige Fragezeichen hinter den Besuch einer Delegation aus der mit 1,1 Millionen Einwohnern fünftgrößten türkischen Stadt Van gestellt, mit der eine weitere Projektpartnerschaft besiegelt werden sollte.

Umso erleichterter waren alle Beteiligten, als am Montag die von OB Bekir Kaya und Co-Bürgermeisterin Hatice Çoban angeführte siebenköpfige Reisegruppe in der Fächerstadt eintraf. Höhepunkt des dichtgedrängten Programms mit Besuchen des Klärwerks, des Energiebergs, des Wasserwerks, des ZKM und einer Baustellenführung zur Kombilösung war am Mittwoch der Empfang im Rathaus mit der Unterzeichnung der Erklärung einer Projektpartnerschaft.

„Gerade in Zeit wie diesen, ist es wichtig, Gemeinsamkeiten zu betonen und Freunde zu finden, mit denen man zusammen einiges voran bringen kann“, freute sich OB Kaya, dass nach jahrelanger Vorarbeit nun „eine Brücke der Freundschaft“ geschaffen worden sei. Kaya verwies auf einige Unterschiede im kurdischen Teil der Türkei „zum Zentralstaat“, wie etwa die gemeinsame Amtsführung mit seiner Kollegin Hatice Çoban. Eine männlich-weibliche Doppelführung, wie sie vom Volk in weiteren 106 türkischen Kommunen gewählt worden sei.

Wie Kaya lobte OB Mentrup die nicht zuletzt dank des Arbeitskreises Karlsruhe – Van bereits aufgebauten persönlichen Beziehungen zwischen den Städten. Dieses Pflänzchen solle wachsen und „bald ebenso reiche Früchte tragen wie die Bäume der Freundschaft, die wir mit anderen Städten gepflanzt haben. „Wir verfolgen die Entwicklung in der Türkei mit Sorge und wollen unseren Teil dazu beitragen, die Kontakte zwischen den Menschen aufzubauen“, bekräftigte Mentrup. Für projektbezogene Kooperationen habe man sich zunächst auf die Themen Stadtentwässerung und Energiegewinnung, den kulturellen Austausch und soziale Themen verständigt. -fis-

 
 

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