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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. August 2016

Kultur: Ein Abend voller Musik

ÜBERFÜLLTE MUSEEN, aber auch Clubs und Straßen erzeugte vergangenen Samstag wieder einmal die Kamuna. Foto: ONUK

ÜBERFÜLLTE MUSEEN, aber auch Clubs und Straßen erzeugte vergangenen Samstag wieder einmal die Kamuna. Foto: ONUK

 

Rund 10.000 Gäste erlebten am Samstag die 18. Kamuna

Er habe noch nie vor sitzendem Publikum gespielt, meinte der deutsch-indonesische Reggae-Singer-Songschreiber Tóke beim Abschlusskonzert der 18. „Kamuna“ im Club „Stadtmitte“.

Kaum gesagt, war der Raum vor der Bühne schon voll mit tanzenden Museumsnacht-Gästen. Diese Nacht, in der sich 16 Museen und zwei Gastinstitutionen den an die 10.000 Gästen öffneten, war voller Musik. Überall die unterschiedlichsten Rhythmen. Von Jazz in der Landesbibliothek über mehr oder weniger virtuoses Klavierspiel auf den „Spiel-mich“-Pianos bis zu afrikanischen Trommeln im Botanischen Garten hinter der Kunsthalle.

Alle Einrichtungen zeigte, was sie können und boten Sonderveranstaltungen wie etwa spezielle Führungen. Oder präsentierten ihre Neuheiten. Wie etwa das Naturkundemuseum, das stolz war auf seinen neuen Westflügel mit der Sonderausstellung zum Leben der Wale im Obergeschoss und dem neuen Vivarium im Erdgeschoss. Zu beiden Schauen wurden Zählkarten ausgegeben, um die Fülle nicht überborden zu lassen. Und der (von manchem größer erwartete) Hai an einem der größten deutschen Korallenriffs zog unbeeindruckt von den Besuchermassen seine Bahnen durchs Becken. -erg-

 
 

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