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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. August 2016

Geschichte: Gemeinsam Denkmale erhalten

NICHT ALLES HÜBSCH: Die Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße ist gut für zwei der 61 Denkmalstag-Veranstaltungen

NICHT ALLES HÜBSCH: Die Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße ist gut für zwei der 61 Denkmalstag-Veranstaltungen

 

Hübsch, Bartning und viele andere

Mit 61 Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals Karlsruhe wieder mal ganz vorne

Der 11. September ist bundesweit der Tag des offenen Denkmals, diesmal unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Dabei liegt Karlsruhe mit seinem Programm einmal mehr ganz vorne.

So viele Veranstaltungen wie an diesem zweiten Septembersonntag hat es in der Fächerstadt noch nie gegeben: Unter Federführung von Stadtkonservator Armin Schulz wurden insgesamt 61 Veranstaltungen in der gesamten Stadt organisiert. Bei Führungen, Besichtigungen oder anderen Gelegenheiten öffnen sich zahlreiche Bauten den neugierigen Blicken und Fragen von Interessierten. Dabei ist, wie eigentlich üblich, der Eintritt nahezu überall frei. Lediglich im Badischen Landesmuseum für die Vorführung des Films „Ich, Karl Wilhelm“ mit der Stimme von Ben Becker, für die Familienexpedition durch die Wild-West-Ausstellung um 14.30 Uhr und für die Majolika-Verkaufsausstellung im Museum beim Markt wird jeweils ein kleiner Obolus fällig.

Das Landesmuseum im Schloss ist freilich mit seinen anderen Angeboten frei zugänglich. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, die derzeitige Sonderausstellung „Abenteuer Wilder Westen“ kostenfrei zu erleben, wenn man sie auf eigene Faust durchstöbert. Auch die Dauerausstellung kann umsonst besucht werden. Zum Denkmalstag-Motto gibt es um 11.30 Uhr einen Vortrag von Günter Bachmann, dem Leiter des Amtes Vermögen und Bau Karlsruhe, der „Das Schloss und seine Umgebung - Erhaltung und Fortschreibung“ als Thema hat. Die Sammlungen sind von 10 bis 18 Uhr zugänglich.

Das gilt für so gut wie alle Gebäude, die am Tag des offenen Denkmals ohne Restriktionen zugänglich sind. Etwa auch die Staatliche Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße, die etwa um 11 und 14 Uhr zwei Führungen zum Thema „Nicht alles Hübsch?! – Die Kunsthalle und ihre Architekten“ bietet. Insgesamt gibt es in der Innenstadt nicht weniger als 16 unterschiedliche Veranstaltungsorte.
Aber auch in 19 weiteren Stadtteilen ist so manches im Angebot. So können etwa in der Weststadt mit der evangelischen Markuskirche am Yorckplatz oder dem Altenwohnheim in der Dragonerstraße zwei Objekte des deutschlandweit tätigen Nachkriegsarchitekten Otto Bartning bei Führungen begutachtet werden, in der Kopernikusstraße ebenso seine Thomaskirche. In der Silcherstraße 17 ist von 10 bis 12 Uhr ein römischer Ziegelbrennofen als gelungenes Beispiel für die Erhaltung von Bodendenkmalen in Baugebieten und ihre Betreuung zu erleben. Viele andere Orte sind entweder traditionell oder neu zugänglich. Weitere Infos im Programmblatt oder über www.karls-ruhe.de/denkmaltag. -erg-

 
 

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