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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. August 2016

Kinder: OB-Amt spannend und „stressig“

OBERBÜRGERMEISTERIN DER ZUKUNFT? Wie dieses Mädchen durften einige Ferienpass-Kinder beim Besuch im Rathaus die Amtskette tragen, die sonst zurzeit Dr. Frank Mentrup vorbehalten bleibt. Foto: Fränkle

OBERBÜRGERMEISTERIN DER ZUKUNFT? Wie dieses Mädchen durften einige Ferienpass-Kinder beim Besuch im Rathaus die Amtskette tragen, die sonst zurzeit Dr. Frank Mentrup vorbehalten bleibt. Foto: Fränkle

 

Ferienpasskinder zu Besuch im Rathaus, Kette lässt sie Schwere des Amtes spüren

„Ist es schwer, Oberbürgermeister zu sein?“, wollte ein Junge wissen, der beim Rathausbesuch für Ferienpass-Kinder Dr. Frank Mentrup traf.

Der OB zögerte ein wenig und antwortete dann: „Stressig!“ Das Stadtoberhaupt schilderte  seine vielfältigen Aufgaben als Leiter der Verwaltung, Vorsitzender des Gemeinderates und oberster Repräsentant der Stadt nach außen.

Das erfordere viele Sitzungen und Besprechungen, viel Organisation. Manchmal sogar sehr viel. Aber zu viel werde es ihm nie. Gefragt, wie er sich erholt, äußerte Mentrup, er gehe gerne in einem Baggersee schwimmen, werkle gerne in seinem Garten und sei gerne mit der Familie zusammen.

Zehn Jungen und Mädchen von sechs bis zehn hatten sich beim Jugendfreizeit- und Bildungswerk des Stadtjugendausschusses zum Rathausbesuch angemeldet. Mit den Begleitpersonen hat der Raum Fidelitas im Rathaus genau ausgereicht. Auf dem Tisch waren die Amtskette des OB und das Goldene Buch ausgelegt. Dass sich dort wichtige Besucher der Stadt eintragen dürfen, das wusste einer der Jungs. Regina Halmich und Sven Ottke, deren Seite gerade aufgeschlagen war, kannten die Kinder nicht mehr. Wohl aber etwa Bundespräsident Joachim Gauck, der sich voriges Jahr eingetragen hatte.

Einige der Kinder hatten die Möglichkeit, einmal die Amtskette umzulegen. Und konnten dabei merken, wie schwer es ist, diese Last zu tragen. Dabei stammt die Kette aus dem Jahr des 250. Stadtgeburtstag 1965 und nur 17 von 27 Stadtteilen sind folglich mit ihren Wappen oder Symbolen vertreten sind. Andere wie die Höhenstadtteile sind erst später dazu gekommen. Bevor Ruth Rickersfeld die Kinder durch das Rathaus führte, erhielten alle eine Autogrammkarte des OB. Joshua aus der Waldstadt ließ sich mit ihm fotografieren. -erg-

 
 

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