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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. August 2016

Stimmen aus dem Gemeindrat: GfK: Mehr Wohnraum – Notsituation - Zwang

Eduardo Mossuto GfK-Stadtrat

Eduardo Mossuto GfK-Stadtrat

 

Warten auf den Staat mit seinem Bürokratismus reicht nicht mehr aus, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wären entsprechende Rahmenpläne in den Stadtteilen.

Dabei ist die Verfügbarkeit und Ausweisung von neuem Bauland, wie im Flächennutzungsplan FNP 2030 dargestellt, der zentrale Punkt. Potenzial gibt es in Karlsruhe. Jetzt sind Taten der Akteure gefordert. Also der Kommune, Investoren, Eigentümer und vor allem die Bürgerschaft. Konflikte sind vorprogrammiert und müssen gelöst werden. Wir Stadträte müssen hier unserer Pflicht nachkommen und dürfen auch Konfrontationen nicht scheuen. Die bestehenden Chancen für eine Entschärfung der Wohnraumsituation müssen genutzt werden auch bei unbeliebter Nachverdichtung. Dies ist unabwendbar für eine innovative und qualitative Stadtentwicklung sowie eine sozial gerechte Gesellschaft. Damit die Menschen das Konzept mittragen, ist  intelligente und ehrliche Kommunikation auf breiter Basis über Nutzen und Lasten nötig.
Eduardo Mossuto
GfK-Stadtrat

 
 

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