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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. August 2016

Offenes Denkmal: Intensive Spurensuche am Denkmaltag

DIE LUTHERKIRCHE AM GOTTESAUER PLATZ kann ab 11.30 Uhr besichtigt werden und bietet immerhin sechs Veranstaltungen. Foto: Fränkle

DIE LUTHERKIRCHE AM GOTTESAUER PLATZ kann ab 11.30 Uhr besichtigt werden und bietet immerhin sechs Veranstaltungen. Foto: Fränkle

 

Karlsruhe-Programm wieder umfangreich wie kaum anderswo / Veranstaltungen fast überall

Am Sonntag, 11. September, öffnen sich einmal mehr zahlreiche sonst häufig nicht oder nur schwierig zugängliche Gebäude zum Tag des Offenen Denkmals. Bundesweites Motto 2016: „Gemeinsam Denkmale erhalten“.

Wie so oft, ist das Programm, das die Karlsruher Veranstalter zusammengestellt haben, umfangreich wie kaum anderswo - 60 Bauten sind dabei -, auch wenn der Bundesgerichtshof diesmal seine Teilnahme kurzfristig abgesagt hat. In den Programmheften und auf den Plakaten ist er allerdings noch erwähnt.
Alleine in der Innenstadt sind fünfzehn Veranstaltungen geplant, davon sechs mit Besichtigungen, Führungen und Vorträgen des Badischen Landesmuseums. Eine Führung, die im Schlosspark am Schlossturm beginnt, widmet sich der Entwicklungsgeschichte des Parks. Die Staatliche Kunsthalle ist mit drei unterschiedlichen Gängen zu ihren Ausstellungsobjekten und ihrer Architektur dabei. Zwei Touren, um 10.30 Uhr und 12 Uhr, sind im „Seilerhäuschen“ in der östlichen Kaiserstraße geplant, einem Karlsruher Modellhaus.

Nahezu alle weiteren Stadtteile sind mit zu besuchenden Denkmalen, Führungen und Veranstaltungen vertreten. So gehen beispielsweise zwei Führende in Durlach um 15 Uhr und 17 Uhr auf die Suche nach „Spuren der ehemaligen Durlacher Industriegeschichte am Beispiel der Orgelfabrik, von Gritzner und Sebold“. Exponate zum Durlacher Train-Bataillon Nr. 14 und andere historische Durlacher Ausstallungsstücke zeigt das Museum „ZWEI“ in der Mittelstraße. Dem Brunnen vor der Karlsburg ist um 11 Uhr eine Führung gewidmet, zudem sind in Durlach die katholische und die evangelische Stadtkirche geöffnet. In der katholischen Kirche gibt es um 15 Uhr eine „Geistliche Kirchenführung“.
Kirchen des einst in ganz Deutschland tätigen Karlsruher Architekten Otto Bartning können mit der Friedenskirche im Weiherfeld, der Markuskirche am Yorckplatz und der Thomaskirche in Daxlanden besichtigt werden, dazu sein derzeit heftig diskutiertes, ursprünglich als Schwesternwohnheim gebautes Haus in der Dragonerstraße.
In allen beteiligten Stadtteilen öffnen sich traditionell Kirchen und kirchliche Einrichtungen den neugierigen Blicken. So bietet beispielsweise die katholische Pfarrkirche St. Michael in Beiertheim um 14 Uhr einen Rundgang zu einem „alten Denkmal in neuem Denkmal – der Alter in St. Michael“ an. Und in acht Kirchen gibt es stündlich ab 12 Uhr Orgelkurzkonzerte. Großen Zuspruch erfährt in der Regel die Möglichkeit, am Tag des Offenen Denkmals am Lameyplatz in den Landgraben einzusteigen. Zu einer Bildpräsentation kommen dort Führungen nach Bedarf. Außerdem steht ab 10 Uhr die Ölmühle in Daxlanden als technisches Denkmal offen. Das Programm des Denkmalstags gibt es im Internet unter www.karlsruhe.de/denkmaltag. Es beginnt, von Ausnahmen abgesehen, in der Regel um 10 Uhr. Die letzten Führungen starten spätestens um 17 Uhr. Das Ende ist auf 18 Uhr terminiert. -erg-

 
 

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