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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. August 2016

Stadtwerke: Der Umwelt verpflichtet

 

Seit 20 Jahren nach „EMAS“ zertifiziert / Bericht listet nachhaltige Aktivitäten auf

„Als kommunal geprägtes Unternehmen engagieren wir uns seit über zwei Jahrzehnten aktiv im Umwelt- und Klimaschutz“, erklärte vor kurzem der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Dr. Karl Roth, zur Umwelterklärung 2016 seines Unternehmens.

Dieser Bericht stellt auf knapp 70 Seiten alle wesentlichen Umweltaspekte der Stadtwerke-Arbeit dar. Zum Inhalt zählen auch ein ausführlicher Klimareport sowie ein Energiebericht. Denn als Energieversorger ist das Unternehmen bemüht, auch im Eigenbedarf Aspekte des Umweltschutzes und der Energieeinsparung zu berücksichtigen.

Schwerpunkte des Umweltprogramms 2015/16 waren etwa der Ausbau des Fernwärmenetzes, die zweite Stufe der Wärmeauskopplung aus der MiRO-Raffinerie, weitere Beteiligungen an Windparks. Wobei Roth betonte, dass sich die Stadtwerke nur bei Anlagen an Land einbrächten, nicht bei solchen im Meer. Auch die Stadtwerke-Tochter Netzservice fühlt sich an Energie- und Umweltvorgaben der Muttergesellschaft gebunden, so Geschäftsführer Dr. Michael Becker. Er führte als ein Beispiel des nachhaltigen Wirkens aus, dass Netzservice beim Fernwärmeausbau zu fällende Bäume ersetze. Jeder verlorene Baum wird sogar doppelt ausgeglichen.

Die Umwelterklärung kann im Internet auf www.stadtwerke-karlsruhe.de durchgeblättert oder auch bestellt werden – telefonisch unter 5991076.

ZWITI: 20 Jahre Zertifizierung

Grund zur Freude transportierten die Stadtwerke bei der Gelegenheit auch ob des Umstands, dass ihr Umweltmanagement-System seit nunmehr 20 Jahren nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) seitens der EU überprüft und zertifiziert wird. „Diese Auszeichnung als Klimaschutz-Unternehmen zeigt auch die Kompetenz in unserer Region auf“, merkte Sakina Wagner von der IHK Karlsruhe bei der Übergabe des neuen EMAS-Zertifikats an. -erg-

 
 

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