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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. August 2016

Zoologischer Stadtgarten: Neues aus dem Exotenhaus

KLETTERKÜNSTLER: Die Lisztaffen fegen zur Freude der Besucher gerne durch die große Halle des Exotenhauses. Foto: Fränkle

KLETTERKÜNSTLER: Die Lisztaffen fegen zur Freude der Besucher gerne durch die große Halle des Exotenhauses. Foto: Fränkle

 

Die Lisztaffen sind los / Loris in Voliere mit Gürteltieren / Täglich 15 Uhr plaudert Tierpfleger über Tiere

Die Affen sind los im Exotenhaus: Frei in der großen Halle des Exotenhauses klettern seit kurzem vier flinke Lisztaffen. Auch anderenorts ist im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens viel Neues zu erleben.

Die Lisztaffen lebten vorher im Südamerikahaus. Weil in der großen Halle das Gleichgewicht zwischen Bäumen, Sträuchern und Unterbewuchs zu kippen drohte, sind wiederum die Loris in die Voliere umgezogen. So haben nun die Kugelgürteltiere Lilli und Eco in ihrem Gehege Gesellschaft bekommen. In der großen Voliere auf der Erdgeschossebene machen sich die Loris lautstark bemerkbar. Das stört die Kugelgürteltiere wenig, schließlich sind sie am Boden zu Hause, während die Papageien eher den oberen Teil der Voliere bevölkern. "Sobald ich im Gehege bin, kommen sie zu mir und wollen Leckereien haben“, freut sich Exotenhaus-Revierleiterin Michaela Gaum.

Zu entdecken gibt es bei den gefiederten Bewohnern die kleine Prachtfruchttaube und deren Brutgeschäft. Nur ein Ei, so wie es bei dem aus Australien stammenden Vogel üblich ist. Ihr Brutplatz ist nur verdeckt von einem großen Blatt.

Aquarien als Hingucker

In der untersten Etage sind die Aquarien ein Hingucker. Bei einigen Becken hat Aquascaping-Weltmeister Oliver Knott bereits beeindruckende Unterwasserwelten entstehen lassen, die Tieren ein gut gestaltetes Revier bietet und zugleich für den Betrachter äußerst ästhetisch wirkt. Das siebenköpfige Tierpflegerteam hat sich nun selbst nach Feierabend an einem 3.500 Liter fassenden Becken versucht. Das Ergebnis des neuen Heims für Welse, Zebrabärblinge, Feuerschwänze und Haibarben kann sich nach rund 100 Arbeitsstunden sehen lassen.

Interessant wird es für Besucherinnen und Besucher jeden Tag um 15 Uhr auf der Erdgeschossebene in der großen Halle. Einer der Tierpfleger kommt dann mit einem großen Servierwagen voller Obst- und Gemüseschälchen sowie tierischer Leckereien: Es ist angerichtet - für Enten und Tauben, Papageien oder Affen. Welche Bewohner gibt es im Exotenhaus - und was steht auf deren Speiseplan. Das erfahren die Besucher dann direkt aus erster Hand und können einen Blick in die zahlreichen Futternäpfe werfen. Und natürlich beantworten die Tierpfleger Fragen zu den Tieren oder der Arbeit des Zoopersonals. Nicht nur Kinder erfahren dabei allerhand Neues und Wissenswertes. -rie-

 
 

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