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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. September 2016

Gemeinderat: Ferienbetreuung immer begehrter

Der Jugendhilfeausschuss soll sich der städtischen Ferienbetreuung widmen. Vor allem hinsichtlich Angebotsausweitung und Verbesserung der Anmelde-Umstände, die frühes und langes Anstehen erfordern.

In ihrem Antrag hatte die SPD-Fraktion die geltende Vergabepraxis als „äußerst ungerecht und unerfreulich“ bezeichnet und ein eventuelles (inklusives) Angebotsplus gefordert. Die Verwaltung regte an, wie sie es selbst immer wieder tue, über eine reine Online-Anmeldung nachzudenken. Allerdings könnten Benachteiligte ins Hintertreffen geraten. Nicht nur, aber gerade für Kinder mit Behinderung sei persönlicher Kontakt wichtig. Und eine reine Internet-Lösung forciere das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Klar erfolge eine stetige inhaltliche Weiterentwicklung und Ausdehnung der Angebote. Renate Rastätter (GRÜNE) und Karl-Heinz Jooß (FDP) sprachen sich für Losverfahren aus. „Eine reine Online-Vergabe kommt nicht in Frage“, hatte schon Irene Moser (SPD) deutlich gemacht. In Bezug auf die Kinderspielstadt: „Gerade bei Karlopolis wünschen wir uns einen sehr deutlichen Ausbau.“ Bettina Meier-Augenstein (CDU) warf ein, dass sich die thematische Nachfrage ändere. -mab-   

 
 

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