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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. September 2016

Gemeinderat: Großes Lob für Knielinger Beteiligung

ALT-KNIELINGEN mit seinen verwinkelten Gassen steht beim Stadtteilentwicklungskonzept ebenso im Fokus wie die anderen Gebiete des früheren Fischerdorfs. Foto: MMG

ALT-KNIELINGEN mit seinen verwinkelten Gassen steht beim Stadtteilentwicklungskonzept ebenso im Fokus wie die anderen Gebiete des früheren Fischerdorfs. Foto: MMG

 

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept stieß im Plenum auf einhellige Zustimmung

Ohne Gegenstimmen hat der Gemeinderat das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen 2030 als Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung gebilligt und unter Finanzierungsvorbehalt die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt.

In einem breit angelegtem Öffentlichkeitsbeteiligungsprozess von Juni 2015 bis Juni 2016 brachten viele Knielingerinnen und Knielinger, dafür durchweg sehr gelobt vom Plenum, zahlreiche Vorschläge zu sechs Handlungsfeldern ein: Sozialer Zusammenhalt und Bildung (etwa Aufbau einer Helferbörse oder eines Bürgerzentrums), Kultur (Schaffung neuer Kooperationen oder Räumlichkeiten), Sport, Freizeit und Gesundheit (Rundweg, bedarfsgerechte Angebote), Umweltschutz, Klimaschutz und Stadtgrün (Erhaltung von Streuobstwiesen oder Ausweisung einer Hundeauslauffläche) Städtebau und Stadtentwicklung (Aufwertung des Gassensystems oder energetische Gebäudesanierung), Mobilität (Verbesserung des Radverkehrsnetzes oder Lärmminderung).

Für die CDU sah Karin Wiedemann bei der Lärmbelästigung und „nicht verhinderbaren Schleichverkehren“ Handlungsbedarf. Außerdem wies sie auf die drei unterschiedlichen Gebiete mit jeweils eigenen Anforderungen in Knielingen hin, nämlich den alten Ortsteil, den neuen am Friedhof und Knielingen 2.0 samt dem Sandfeld. Der Sozialdemokrat Dr. Raphael Fechler stellte den „verantwortungsvollen Umgang mit Freiflächen“ oder den Ausbau von Kitas in den Fokus. Die Barrierewirkung der Rheinbrückenstraße oder den industriebedingten Parkdruck nannte Ekkehard Hodapp (GRÜNE). Wie alle anderen wünschte er sich trotz des Spardrucks die Umsetzung des Konzepts. „Den großen Stadtteil ohne Ortschaftsrat ernstzunehmen“ verlangte auch Dr. Eberhard Fischer (KULT). Er habe ein erfolgreiches Stadtteilentwicklungskonzept verdient. Das fand auch Karl-Heinz Jooß (FDP). Er zollte der Volkswohnung für ihre „intensive Konversion großes Lob“ und hielt die Kirchenfrage für nicht gelöst. -cal-

 
 

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