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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. September 2016

Gemeinderat: Innenentwicklung geplant

 

Auslegung: Bürgerzentrum Mühlburg und Hoepfner-Areal

Das Bürgerzentrum Mühlburg ist ein wichtiges Projekt, das im Zuge der Sanierung Mühlburgs noch umgesetzt werden soll. Mit dem Auslegungsbeschluss soll das Bebauungsplanverfahren fortgeführt werden, war sich der Gemeinderat am Dienstag (bei Enthaltung der AfD) einig.

Dies sei ein wichtiger Schritt hin zum Bürgerzentrum Mühlburg mit Integration der Stadtteilbibliothek an der Weinbrennerstraße 77 - 81 auf einem Grundstück der Volkswohnung, befanden Dr. Albert Käuflein (CDU), Yvette Melchien (SPD), Dr. Ute Leidig (GRÜNE) und Dr. Eberhard Fischer (KULT). Wie auch Jürgen Wenzel (FW) gingen sie darauf ein, dass der Standort nach Prüfung mehrerer Flächen einen Kompromiss darstelle. Den Bedenken der direkt Anwohnenden hinsichtlich Lärm und Parken müsse man im weiteren Verfahren Rechnung tragen. Bei der über den Bebauungsplan zudem geplanten Aufwertung der westlichen Weinbrennerstraße bis zum Entenfang - im Straßenraum sowie durch zusätzliche Nutzungen - müsse auch für die Anwohnerschaft etwas getan werden, damit „das Projekt ein Gewinn für Mühlburg und die gesamte Situation dort wird“ (Dr. Fischer).

Der Bebauungsplan „Südlich Haid-und-Neu-Straße 32 - 36 bis Rintheimer Straße“ wird ebenfalls mit öffentlicher Auslegung fortgesetzt. Der Plan fürs Hoepfner-Areal in der Oststadt greift die Weiterentwicklung des Siegerentwurfs der Mehrfachbeauftragung (ASTOC Architects and Planners) auf. Und stößt im Gemeinderat (bei Nein des parteilosen Stefan Schmitt) auf erfreute Zustimmung. Das Vorhaben von Investor Hoepfner sei ein Gewinn für die Stadt bei frühzeitiger Beteiligung der Bürger (Thorsten Ehlgötz, CDU), die Vielfalt der Nutzungen auf der ursprünglichen Brauerei-Erweiterungsfläche sei deutlicher Mehrwert (David Hermanns, SPD), der Mix sei Paradebeispiel für eine zeitgemäße Bebauung (Jürgen Wenzel, für FW und FDP). Das gelungene Beispiel für eine Innenentwicklung sei Grund, weshalb die KULT die „Kröte“ hinsichtlich der Beanspruchung von Freiflächen schlucke (Lüppo Cramer). Auch Johannes Honné (GRÜNE) sah das Positive, seine Partei stelle sich der Frage der Lärmreflexion an Gebäuden und wolle daher im Verfahren schallabsorbierende Oberflächengestaltung an zur Haid-und-Neu-Straße ausgerichteten Fassaden im Verfahren geprüft wissen. Infos zu den Plänen: www.karlsruhe.de/bauen (über Stichwort Bebauungsplanung). -rie-

 
 

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