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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. September 2016

Katastrophenschutz: Großeinsatz im Freibad Rüppurr bewältigt

ERSTVERSORGUNG: Rettungsdienst, Wehr, Polizei und weitere Hilfsorganisationen arbeiteten in Rüppurr Hand in Hand. Foto: Knopf

ERSTVERSORGUNG: Rettungsdienst, Wehr, Polizei und weitere Hilfsorganisationen arbeiteten in Rüppurr Hand in Hand. Foto: Knopf

 

Bei Übung waren 206 Kräfte im Einsatz / Fiktiver Alarm zur Explosion von Chlorgas

Großalarm war am Wochenende im Freibad Rüppurr angesagt. Bei der Katastrophenschutzübung waren Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk, Psychosozialer Notfallversorgung und Polizei im Einsatz. Insgesamt waren 206 Kräfte an der Großübung beteiligt.

„Eine Besonderheit ist diesmal, dass das Diakonissenkrankenhaus mit dabei ist. Der Transport ins Krankenhaus und die dortige Versorgung sind Teil des Einsatzes. Zudem ist auch die Polizei mit starken Kräften vertreten“, sagte Karlsruhes Branddirektor Florian Geldner. Bei dem fiktiven Einsatz war bei einer Explosion Chlorgas im Freibad ausgetreten. Aufgabe der Einsatzkräfte war es die Verletzten zu dekontaminieren und zu versorgen. „Das ist eine anspruchsvolle Lage, bei der jeder konzentriert seinen Job machen muss. Ganz wichtig ist auch die Führungskoordination. Man muss sich sehr schnell einen Überblick verschaffen“, so Geldner weiter.

Beeindruckt zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der die Großübung beobachtete. „Diese Aufgabe, die hier zur Sicherheit der Bevölkerung geleistet wird, ist von enormer Bedeutung. Für mich ist das auch eine wichtige Fortbildungsveranstaltung. Hier greift ein Rädchen ins andere. Mein großer Respekt vor den Männern und Frauen, die an einem Wochenende diese Arbeit leisten“, betonte der Rathauschef, dem ebenfalls imponierte, dass die Polizeikräfte so zahlreich vertreten waren.

In jedem Fall hatten die Katastrophenschützer die zunächst unübersichtliche Lage schnell im Griff. Die Großübung wird in der Fächerstadt regelmäßigen Abstanden durchgeführt, um im Ernstfall, die notwendigen Rettungsmaßnahmen möglichst schnell und abgestimmt einleiten zu können. -voko-

 
 

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