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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. September 2016

Kultur: Terror, Liebschaft und Blauer Engel

"DER BLAUE ENGEL" im Kammertheater. Foto: pr

"DER BLAUE ENGEL" im Kammertheater. Foto: pr

"AUSSER KONTROLLE" im Theater Die Käuze. Foto: pr

"AUSSER KONTROLLE" im Theater Die Käuze. Foto: pr

 

Die Karlsruher Theater starten in die neue Saison / Spielplan im Schauspiel lockt mit vielfältigem Angebot / Reihe von Neuinszenierungen

Nach dem Ende der Sommerpause geht bei Staatstheater und Privatbühnen der Vorhang wieder auf. Und in der neuen Spielzeit bringen die professionellen und Amateurtheater im Schauspiel eine Reihe von Neuinszenierungen von Komödie bis Drama vor das Publikum.

Mit dem Theaterfest läutete das Badische Staatstheater (BST) am vergangenen Samstag seine neue Spielzeit ein. Und gab dabei auch Kostproben vom Spielplan, der jetzt in Verantwortung des neuen Schauspieldirektors Axel Preuß liegt. Ein „Häppchen“ davon war ein Ausschnitt aus „Terror“, der ersten Neuinszenierung unter der Ägide von Preuß. Das Stück nach Ferdinand von Schirach, das jede Menge Spannung und Aktualität verspricht, hat am Donnerstag, 29. September, Premiere. Die nächsten Vorstellungen sind am 2., 5. und 16. Oktober. Am 30. September, 12. und 15. Oktober gibt das BST „Das Abschiedsdinner“ in deutschsprachiger Erstaufführung, ab 18. Oktober nimmt es Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ wieder auf. Und das Junge Staatstheater bringt „Karlsson vom Dach“, Astrid Lindgrens Geschichte über einen Jungen und seinen ungewöhnlichen Begleiter, ab Sonntag, 25. September, für Zuschauer ab acht Jahren in der „Insel“ von der Bühne.

Im ehemaligen Turbinengebäude der Stadtwerke in der Kaiserallee geht die Trias „Sandkorn“, „marotte“ und „Jakobus“ unter der vor Kurzem erschaffenen gemeinsamen Dachmarke „Theaterhaus“ in die neue Saison. Und in der zeigt das „Sandkorn“ ein vielfältiges Programm. Am 30. September steht etwa um 19.30 Uhr „1984“ nach George Orwell auf dem Programm, um 20.30 Uhr „Macho Man“ von Moritz Netenjakob. Den komödiantischen Dauerbrenner „Pension Schöller“ gibt es am 1. Oktober um 20.15 Uhr, am 2. Oktober um 19 Uhr den „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza. Das Figurentheater „marotte“ zieht am 3. Oktober um 19 Uhr mit dem „marotte-Ossi-Salon“ den Vorhang zur neuen Spielzeit hoch, am 8. Oktober (19 Uhr) folgt das Familienprogramm „Die Königin der Farben“. Und das Jakobus-Theater hat am 3., 12., 14., 19., 21. und 22. Oktober, jeweils um 20 Uhr, „Gefährliche Liebschaften“ im Angebot.

Um Leidenschaft ganz besonderer Art geht es im Kammertheater in der Herrenstraße. Dort feiert das nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann entstandene Schauspiel „Der Blaue Engel“ am 8. Oktober Premiere. Staatsschauspieler Stefan Vierling und Musicaldarstellerin Nathalie Parsa gehören zu den Darstellern des Psychogramms einer exotischen Beziehung, durch dessen Verfilmung Marlene Dietrich Weltstar wurde.

Situationen und Eindrücke ungewöhnlicher Art bietet auch das Theater „Die Käuze“ mit „Außer Kontrolle“ von Ray Cooney. Die rasante Komödie um ein nicht zustande gekommenes Tète-a-Tète des Staatsministers Richard Willey zeigt das Kellertheater in der Waldstadt ab dem 1. Oktober jeweils freitags bis sonntags um 19.30 Uhr.
Auf einer Bühne in Durlach fällt indes bald der letzte Vorhang einer ablaufenden Spielzeit. Das Theater in der Orgelfabrik beendet mit Vorführungen von „Das Haus in der Rue Morgue“ am 23., 24. und 30. September, jeweils 20 Uhr, seine diesjährige Sommersaison. -trö-

 
 

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