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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. September 2016

Bildung: Tablet-Test an Schule

Land wählt Helmholtz als eines von vier Gymnasien aus

Es ist meist die Jugend, die technischen Neuerungen besonders aufgeschlossen und kompetent begegnet. Siebtklässler des Helmholtz-Gymnasiums können das nun erproben und beweisen, denn das baden-württembergische Kultusministerium hat für einen Tablet-Versuch unter vier Pilotgymnasien landesweit auch die Karlsruher Schule ausgewählt, um Potenziale als Hilfe, Unterrichtsmehrwert wissenschaftlich begleitet auszuloten. Schwerpunkte: Mathe, Englisch, Geschichte, Naturwissenschaften.

„Ich freue mich sehr, dass das Kultusministerium das Helmholtz-Gymnasium dank seiner guten Voraussetzungen bedacht hat. Karlsruhe bestätigt seine Vorreiterrolle als Bildungsstandort und im digitalen Sektor“, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als Reaktion. Er sei sicher, „dass die Schülerinnen und Schüler, hervorragend betreut durch ihre Lehrkräfte, viele wichtige Impulse liefern können. Wie perspektivisch gelehrt und gelernt werden kann, zeigen Heinrich-Hertz- und Carl-Benz-Schule mit ihrer Lernfabrik 4.0.“ Unterstützt von Stadt und Geldgebern, geht auch dieses Projekt auf Landesförderung zurück, bei der sich das Wirtschaftsministerium unter anderem für Karlsruhe entschied.

Je zwei siebte Klassen der vier Pilotschulen können seit diesem Schuljahr, dann in Stufen acht und neun mit Tablets arbeiten. 2017/18 werden je zwei weitere siebte Klassen und 14 zufällig ausgewählte Modellschulen ausgestattet. Das Kultusministerium fördert allein die Hardware-Beschaffung mit insgesamt rund einer Million Euro. -mab-

 
 

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