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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. September 2016

Gemeinderat: Fragen und Antworten

NOCH DIESEN HERBST will die Stadtverwaltung mit der Erarbeitung eines Fahrradparkkonzepts für Karlsruhe beginnen. Foto: MMG

NOCH DIESEN HERBST will die Stadtverwaltung mit der Erarbeitung eines Fahrradparkkonzepts für Karlsruhe beginnen. Foto: MMG

 

Wohnraum schaffen
Das unbebaute Grundstück Kußmaul-/Nancystraße ist laut Finanzministerium Baden-Württemberg im Besitz der öffentlichen Hand und steht planungsrechtlich für Wohnungsbebauung zur Verfügung. Noch nicht zur Verfügung steht eine landeseigene Fläche im südöstlichen Bereich des Alten Flugplatzes. Hier fehlt die Entscheidung der EU-Kommission im Hinblick auf die Abgrenzung des Flora-Fauna-Habitat-Gebiets. Denkbar ist eine Wohnbebauung auch auf einem landeseigenen Grundstück hinter der LUBW in der Nordweststadt und auf einer Fläche im Gewann Heidenstücker. Dies erfuhren die Grünen von der Stadtverwaltung auf Anfrage zur Gemeinderatssitzung vom 20. September.
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Fahrradparkkonzept
Mit der Erarbeitung eines Fahrradparkkonzepts – als Bestandteil eines Verkehrskonzeptes – will die Verwaltung noch diesen Herbst beginnen. Endgültig umgesetzt werden könne es aber erst nach Fertigstellung der Kombilösung und Umgestaltung der Kaiserstraße. Die Stadtverwaltung will auch die Beschilderung von Radparkplätzen für Lastenräder oder Gespanne prüfen. Nachgehakt hatte in dieser Sache die KULT-Fraktion.
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Imagepflege
Ein integriertes Konzept zur gemeinsamen Planung der Imagewerbung innerhalb der Stadtverwaltung und der Tochtergesellschaften gibt es derzeit nicht. Denn die Aufgaben, Geschäftsfelder und Zielgruppen der einzelnen Beteiligungsgesellschaften sind laut Stadtverwaltung zu unterschiedlich. Angefragt hatten FDP-Fraktion, Stadtrat Jürgen Wenzel (FW), die GfK-Stadträte Friedemann Kalmbach und Eduardo Mossuto sowie Stadtrat Stefan Schmitt (parteilos).
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Proberäume
In Karlsruhe besteht ein hoher Bedarf an Proberäumen, der mit den vorhandenen Probemöglichkeiten nicht gedeckt werden kann. Dies, so die Verwaltung, zeigten auch die langen Wartelisten. Außer dem Hochbunker in der Rheinhafenstraße sind ihr keine Räume in städtischem Besitz bekannt, die als Proberäume genutzt werden könnten. Dies teilte sie den Grünen auf Anfrage mit. Klärungsbedarf bestehe noch bei der Frage, ob vielleicht die Nutzung von Räumlichkeiten im Hafengebiet zulässig ist. Die Linke im Gemeinderat erfuhr, dass der Vertrag mit dem Bandprojekt Karlsruhe auf dem C-Areal in der Nordstadt bis Ende 2017 Gültigkeit hat und sich jeweils bei Nichtkündigung bis drei Monate vor Ablauf um weitere sechs Monate verlängert.
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Grundwasserstand
Ein flächiges Absenken des Grundwasserspiegels hält die Stadtverwaltung nicht für notwendig, zumal damit ökologische Nachteile und eventuell Nachteile für Gebäude verbunden wären. Sie bittet die Bürger, den natürlichen Schwankungen des Grundwassers durch private Objektschutzmaßnahmen und Kellersanierungen entgegenzuwirken. Seit diesem Jahr bietet die Verwaltung auf www.karlsruhe.de (Leben & Arbeiten, Stadtplanung & Bauen, Tiefbau) Informationen zu 76 Grundwassermessstellen an. Nachgefragt hatte die SPD-Fraktion. -res-

 
 

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