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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. September 2016

Informations- und Kommunikationstechnik: Motor der Digitalisierung

KARLSRUHE.DIGITAL: Wirtschafts¬bürgermeisterin Luczak-Schwarz stellte die Initiative im Rahmen von CODE_n vor. Foto: Bastian

KARLSRUHE.DIGITAL: Wirtschafts¬bürgermeisterin Luczak-Schwarz stellte die Initiative im Rahmen von CODE_n vor. Foto: Bastian

 

Karlsruhe soll Leitstandort werden / Initiative karlsruhe.digital vorgestellt

Die Region Karlsruhe ist laut einer EU-Studie Europas viertgrößter Standort im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Hier gibt es 4.200 IT-Unternehmen mit 30.000 Arbeitsplätzen, 25 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie rund 10.000 IT-Studierende.

Außerdem hat in der Fächerstadt mit dem CyberForum das größte regional aktive Hightech.-Unternehmer.Netzwerk Europas seinen Sitz. Daraus sollte, daraus muss man etwas machen. Das sehen viele so, nicht zuletzt der Karlsruher Gemeinderat. Auf seine Initiative hin haben sich deshalb – koordiniert durch Stadtmarketing und CyberForum – über 25 Karlsruher Institutionen und mehr als 50 IKT-Unternehmen zur Initiative karlsruhe.digital zusammengeschlossen und in einem eineinhalb jährigen Prozess Ziele, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung herausgearbeitet sowie in einem Thesenpapier gebündelt.

Vorgestellt hat es Wirtschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz vergangene Woche zusammen mit Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des Cyber-Forums, und Martin Hubschneider, im Vorstand des CyberForums. „Karlsruhe hat die historische Chance, zum führenden Ökosystem der Digitalisierung in Europa zu werden, attraktive und sichere Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und somit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten“, ist eine der Kernaussagen und Ziele des Papiers.

„Andere Städte hätten für die Erstellung einer digitalen Agenda eine Agentur beauftragt, hier in Karlsruhe haben Stadt und Stakeholder die Sache selbst und gemeinsam auf den Weg gebracht“, erläutert Hornberger. Entscheidende ist: Alle Spieler haben sich darauf verständigt, Karlsruhe zum Motor der Digitalisierung zu machen, und jeder bringt etwas ein. Das sind ideale Voraussetzungen, um dieses Ziel umsetzen zu können. „Die Vernetzung ist hier viel besser als in anderen Städten“, nennt Hubschneider denn auch den entscheidenden Vorteil Karlsruhes. Hier ziehen die für den digitalen Wandel notwendigen Institutionen und Akteure an einem Strang. Und Luczak-Schwarz unterstreicht: „Wir müssen uns nach vorne bewegen, um unsere Position international auszubauen.“ Informationen zur Initiative, ihren Akteuren und zum IKT-Standort gibt es unter www.karlsruhe.digital -res-

 
 

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