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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. September 2016

Kombilösung: Verkehr entlastet, Tunnel erweitert

Nach dem gestoppten Wassereintritt in der künftigen U-Station Kronenplatz konnten Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), Tiefbauamt, Ordnungsamt und Polizei kurzfristig über eine enge Kooperation entlastend auf die fortbestehende Sperrung der Fritz-Erler-Straße für den Kfz-Verkehr aus Norden reagieren.

Nach Umleitung links in die Kaiser- und von dort rechts in die Kapellenstraße wurde vorigen Freitag in Letzterer eine zweite Linksabbiegespur in die Ludwig-Erhard-Allee eingerichtet.

Derweil ging der Aushub im planmäßig bearbeiteten Halt Kronenplatz laut KASIG als Bauherrin der Kombilösung voran. Die lokalisierte Schadstelle wurde innerhalb des Haltestellenbauwerks verpresst und mit Stahlplatten abgedeckt. Außerhalb wurde der nachgesackte Bereich des Erdreichs verfestigt. Für notwendige Bohrungen war der Bahnstrom der Oberleitungen abzustellen. Während dieser Bodenstabilisierung konnten die Bahnen S1, S11 und S51 weiter nicht zwischen Europa- und Kronenplatz über die Kaiserstraße verkehren, sondern wichen nach Süden aus.

Indes setzen die Kombi-Bauer die Arbeiten an Tunnel und Haltestellen fort: Etwa für Sohlen und Wände im unterirdischen Halt Kongresszentrum. Auf Höhe des Vierordtbades sollte der Deckel für das Tunnelportal betoniert werden. Dort beginnt der in offener Bauweise errichtete Tunnel zum Halt Kongresszentrum. Unter der Karl-Friedrich-Straße hat der obere Teil des Tunnels 224 Meter erreicht. Als Sicherungsmaßnahme für den querenden Landgrabenkanal auf den letzten 25 Metern war ein Injektionsrohrschirm zu fertigen. Im früheren Zielschacht von Tunnelvortriebsmaschine Giulia am Mühlburger Tor entstehen die Innenwände. -red-/-mab-

 
 

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