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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. September 2016

Nachhaltigkeit: Projekt für unsere Zukunft gestalten

VORBILD für Nachhaltigkeit ist  der Soziale Garten des Vereins Initial, in dem BM Stapf den Nachhaltigkeitspreis vorstellte. Foto: MMG

VORBILD für Nachhaltigkeit ist der Soziale Garten des Vereins Initial, in dem BM Stapf den Nachhaltigkeitspreis vorstellte. Foto: MMG

 

Wettbewerb für Nachhaltigkeit gestartet / 35.000 Euro Preisgeld / Hochkarätige Jury

„Unsere Zukunft – Dein Projekt“ heißt der Karlsruher Projektwettbewerb Nachhaltigkeit, den Bürgermeister Klaus Stapf am 23. September gestartet hat. Und zwar im vorbildhaften Sozialen Garten des Vereins lnitial in Wolfartsweier.

Zurzeit bewirtschaften dort rund 30 Menschen, die Probleme haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, eine ehemalige Gärtnerei nach Bio-Richtlinien. Angeschlossen sind außerdem ein Café und Restaurant in der Ettlinger Straße.   In den neuen Wettbewerb investiert die Stadt das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro, das Karlsruhe letztes Jahr als Siegerin des deutschen Nachhaltigkeitspreises bekam. Gefragt sind nun vielfältige kreative Ideen von Vereinen, Organisationen oder gleichwertigen juristischen Personen sowie Schulen. Einzelpersonen können in Kooperation mit einem solchen Verein als Träger teilnehmen.

Stapf wünscht sich  Projekte, die nachhaltig sind im Sinne der Ökologie, also des Erhalts von Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen, ebenso einer solchen Ökonomie, die für umwelt- und sozialverträgliches Produzieren und Wirtschaften steht. Und drittens sozial sind, faire Partizipation aller für eine zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft ermöglichen. In der ersten Wettbewerbsstufe füllen Teilnehmende den im Internet unter www.karlsruhe.de/nachhaltigkeit zu findenden Bewerbungsbogen aus und schicken ihn mit einer kurzen Projektbeschreibung an das  Amt Umwelt- und Arbeitsschutz (Markgrafenstraße 14 oder E-Mail: umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de).

Aus allen Einreichungen wählt eine hochkarätige Fachjury zunächst fünf Projekte aus. In der zweiten Stufe werden ihre Ideen konkretisiert, der Jury präsentiert und von dieser bewertet und prämiert.  Zur Umsetzung erhalten die fünf Preisträger  jeweils 5000 Euro. Das Siegerprojekt erhält zusätzlich nochmals 10.000 Euro. Das Projekt soll einen besonderen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung für Karlsruhe leisten und dabei mindestens einem Teilaspekt der Nachhaltigkeit, also Ökologie, Ökonomie oder Sozialem zugeordnet werden können. Außerdem muss das Vorhaben neu und konkret sowie noch nicht prämiert oder verwirklicht sein. Es kann als einmalige, langfristige oder dauerhafte Maßnahme konzipiert sein. Es muss in Karlsruhe realisiert werden. Und zudem unmittelbar nach der Prämierung mit Hilfe  der ausgelobten 5000 Euro umgesetzt werden können.
-cal-

 
 

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