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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. September 2016

Städtepartnerschaft: Erfolgsmodell Volksdiplomatie

KRASNODAR FEIERT – UND KARLSRUHE FEIERT MIT: Zum Stadtfest wagte Erster Bürgermeister Wolfram Jäger zur offiziellen Eröffnung am Denkmal der Zarin Katharina die Große ein Tänzchen. Foto: Riedel

KRASNODAR FEIERT – UND KARLSRUHE FEIERT MIT: Zum Stadtfest wagte Erster Bürgermeister Wolfram Jäger zur offiziellen Eröffnung am Denkmal der Zarin Katharina die Große ein Tänzchen. Foto: Riedel

FREUNDSCHAFT: Krasnodars Oberbürgermeister Vladimir L. Evlanov und der Leiter der Karlsruher Delegation, EB Jäger. Foto: Riedel

FREUNDSCHAFT: Krasnodars Oberbürgermeister Vladimir L. Evlanov und der Leiter der Karlsruher Delegation, EB Jäger. Foto: Riedel

 

Mehrere Karlsruher Delegationen reisten rund ums Stadtfest nach Krasnodar / Wirtschaftsdelegation / erfolgreiche Kooperationen Schule und Hochschule / Bürgerreise

Karlsruhe trifft sich in Krasnodar. Rund um das Stadtfest zum 223. Geburtstag der Partnerstadt am letzten Wochenende waren mehrere Gruppen angereist.

Dies, um im Bildungs- und im Gesundheitswesen oder in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit gemeinsam Erreichtes zu würdigen und weiter auszubauen, neue Vorhaben anzugehen sowie im Kontakt mit der Bürgerschaft die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. „Trotz angespannter politischer Großwetterlage gedeiht unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit“, hieß Krasnodars OB Vladimir L. Evlanov beim Empfang die Delegationen willkommen. „Mit persönlichen Begegnungen wollen wir einen Beitrag zum Verständnis und Frieden leisten“, war sich denn auch Erster Bürgermeister Wolfram Jäger mit den russischen Gastgebern einig. „Die Volksdiplomatie ist wichtiger als die Diplomatie zwischen den Ländern“, fügte OB Evlanov an. Die auf breiter Basis gelebte Freundschaft überzeugte Thomas Huber, Regionalbeauftragter der Deutschen Botschaft in Moskau für Krasnodar: Die Städtepartnerschaft sei „ein fachlicher und menschlicher Gewinn“.

Neben Wirtschaftsgesprächen mit Fokus auf IT und Gründerzentren fand unter anderem der dritte Russisch-Deutschen Kongress „Wirtschaft und Bildung“ (Anlass unter anderem: 10 Jahre Europäische Business-Schule“ - Beteiligung der Walter-Eucken-Schule) statt. Mit einer Werkstatt für Fliesen- und Mosaikleger an einem College startete erstmals ein Dualer Ausbildungsgang nach deutschem Vorbild (engagiert hier: Heinrich-Hübsch-Schule). Eine Fotoausstellung von Jugendlichen aus Krasnodar, Nancy und Karlsruhe bereicherte das Stadtfest.

Neben der Stadt-Delegation mit EB Jäger und den Stadträten Jan Döring (CDU), Michael Zeh (SPD), Michael Borner (GRÜNE), Max Braun (KULT) und Karl-Heinz Jooß (FDP) als Repräsentanten des Gemeinderats waren Vertreter von Schul-Kooperationsprojekten - aus Otto-Hahn-Gymnasium, Heinrich-Hübsch- und Walter-Eucken-Schule – sowie der Stadtwerke und des Klinikums vor Ort. Eine Wirtschaftsdelegation mit Verantwortlichen von Telemaxx und Cyberforum, Technologiefabrik Karlsruhe, IHK und städtischer Wirtschaftsförderung knüpfte mit Vertretungen aus Wirtschaft- und Hochschulwesen sowie IT-Technologien neue erfolgversprechende Kontakte.

Die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar legte ihre Bürgerreise aufs Stadtfest-Wochenende - und steuerte mit der Backaktion rund um Jooß mit Laugenbrezeln einen Karlsruher Klassiker zum Stadtfest bei. „Wir haben unsere Freundschaft gefestigt und für die Zukunft gerüstet“, verabschiedete EB Jäger sich für alle Karlsruher nach herzlichen wie auch intensiven Tagen des Austauschs. –rie-

 
 

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