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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Oktober 2016

Bildung: Karlsruhe Modellregion

VERTRAG UNTERZEICHNET: Zwölf Akteure machen in Zukunft gemeinsame Sache, um Schulabgänger bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen, unter anderen Bürgermeister Martin Lenz (Dritter v. l.). Foto: Knopf

VERTRAG UNTERZEICHNET: Zwölf Akteure machen in Zukunft gemeinsame Sache, um Schulabgänger bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen, unter anderen Bürgermeister Martin Lenz (Dritter v. l.). Foto: Knopf

 

Kooperation für Übergang von Schule zur Ausbildung

Karlsruhe stellt sich neu auf, wenn es um den Übergang Jugendlicher von der Schule in Beruf und Ausbildung geht. Mit Unterstützung des Landes wird die Fächerstadt nun zu einer Modellregion. Dafür arbeiten künftig zwölf Akteure eng zusammen. Im Zentrum der Aufgabe stehen Maßnahmen für einen gelungenen Übergang von Schule in den Beruf.

So wird es eine einheitliche Informationsplattform zu allen Angeboten an der Schwelle zur Ausbildung geben. Gleichzeitig soll ermittelt werden, welcher Bedarf bei der Begleitung von Schulabgängern besteht. Geleitet werden die Aktivitäten vor Ort von einer Steuerungsgruppe und einem Regionalen Übergangsmanagement.

Kürzlich unterzeichneten Vertreter der zwölf Einrichtungen (unter anderem Stadt Karlsruhe, IHK, Stadtjugendausschuss, Handwerkskammer, Arbeitsförderungsbetriebe, DGB oder Südwestmetall) im Haus Solms den Kooperationsvertrag der „Modellregion Übergang Schule-Beruf Karlsruhe“. Gastgeber Bürgermeister Martin Lenz sagte: „Das ist ein großartiger Neustart der Kooperationen. Bund, Land und Kommune agieren im Dreiklang.“

Intention sei es, die Zahl junger Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss zu verringern und sie bei der sozialen und beruflichen Orientierung sowie Berufsplanung zu unterstützen. Grüße der Landesregierung überbrachte Katrin Schütz. „Die Wirtschaft braucht dringend qualifizierte Fachkräfte. Deshalb fördert das Land diesen Modellversuch. Diese Vereinbarung aller örtlichen Akteure ist dafür ein sinnvolles Instrument“, betonte die Staatssekretärin. 2018 sollen 22 Stadt- und Landkreise an dem Projekt teilnehmen. -voko-

 
 

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