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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Oktober 2016

Stupferich: Bergle und Vulkan rauf

VIEL PLATZ und allerlei Möglichkeiten zum Toben und Erkunden bietet der runderneuerte Waldspielplatz in Stupferich. Foto: Fränkle

VIEL PLATZ und allerlei Möglichkeiten zum Toben und Erkunden bietet der runderneuerte Waldspielplatz in Stupferich. Foto: Fränkle

 

Stupfericher Waldspielplatz bleibt erneuert ein Glücksquell

Kaum hatte Fabian die Himmelsleiter erklommen und die Glocke am oberen Ende geläutet, stürmten dutzende Kinder jubelnd und mit leuchtenden Augen den spannend und vielfältig modernisierten Stupfericher Waldspielplatz.

Gemäß UN-Kinderrechtskonvention sprechen sich dieses Jahr viele Aktionen und Verbände, auch in Karlsruhe, für das Recht auf Spielen aus. Bei der offiziellen Über- oder Rückgabe des seit mehr als 40 Jahren zum freien Spiel genutzten Geländes an der Bergleshalle vorige Woche war schön zu sehen, wie viel Freude solche Stätten, solche Möglichkeiten bieten. „Und die Wissenschaft hat herausgefunden“, ergänzte Bürgermeister Klaus Stapf in Richtung der komplett versammelten Stupfericher Grundschülerschaft zur Vitalisierung von Körper und Geist: „Wer hier spielt und tobt, der hat es auch leichter in der Schule. Es ist nicht nur so, dass Euer Gleichgewicht stimmt, sondern dass Ihr auch besser in Mathe werdet.“

Zum Prozess Grüne Stadt passe der 1973 angelegte Spielplatz, dessen Geräte zuletzt Mängel aufwiesen, teils nicht den Sicherheitsstandards entsprachen, wunderbar. So begeistern Sieben Bergle, Kletterturm Vulkan, Schaukelschlange und mehr. Ob zahlreicher Spielplätze im beschaulichen Höhenstadtteil bemerkte Ortsvorsteher Alfons Gartner: „In Stupferich Kind zu sein, ist schön.“ Die Schülerschar und mit umjubelten Heimatliedern der Schulchor gaben ihm auf ihre Art recht. Das Bündnis Recht auf Spiel beklagt: „Natürliche oder gestaltbare Freiflächen sind rar oder weit entfernt.“ Stupferich und an mehreren Stellen ganz Karlsruhe beweisen: Es geht. -mab-

 
 

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