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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Oktober 2016

Waldklassenzimmer: Seit 20 Jahren im Bildungsauftrag

BESTAUNEN AUSSTELLUNGSEXPONATE: Prof. Wenzel (links), Andreas Ott (2.v.l.), Martin Kurz (2.v.r.) und Heike Rösgen (rechts) Foto: Fränkle

BESTAUNEN AUSSTELLUNGSEXPONATE: Prof. Wenzel (links), Andreas Ott (2.v.l.), Martin Kurz (2.v.r.) und Heike Rösgen (rechts) Foto: Fränkle

 

Waldpädagogik feiert mit Ausstellung im Waldzentrum / in diesem Jahr 17.000 Gäste

„Das Beste aus 20 Jahren Waldpädagogik“ zeigt eine Ausstellung, die noch bis zum 30. Oktober im Waldzentrum an der Linkenheimer Allee, der ehemaligen Gustav-Jacob-Hütte, zu sehen ist.

Vor 20 Jahren wurde die Waldpädagogik in den Bildungsauftrag aufgenommen. Die Stadt und der Landkreis Karlsruhe sowie die Landesforstverwaltung („Forst BW“) und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald haben sich dann zusammengetan und das Waldklassenzimmer eröffnet.

Bereits im Jahr 1996 gab es dort dann rund 225 Veranstaltungen mit etwa 5.000 Teilnehmern, wie der Dezernent für Umwelt und Technik des Landkreises, Prof. Dr. Jörg Wenzel in Vertretung aller beteiligter Organisationen bei der Eröffnung vorigen Freitag betonte. Im laufenden Jahr bieten die beiden festangestellten Waldpädagogen Heike Rösgen und Andreas Ott, der „Vater“ der Karlsruher Waldpädagogik, Förster Martin Kurz, und zahlreiche Freie Mitarbeiter immerhin bereits 700 Veranstaltungen mit rund 17.000 Teilnehmern an.

Die Ausstellung zeigt ganz unterschiedliche Ergebnisse der Schülerarbeiten aus den vergangen 20 Jahren. Da sind etwa zwei „Sägevelos“ zu bestaunen. Das sind zwei umgebaute Fahrräder, deren Ketten ihre Kraft nicht auf die Hinterräder übertragen, sondern auf Kettensägen, mittels derer Äste und dünne Stämme zersägt werden können. Eine Schautafel unterrichten die Schülerinnen und Schüler über Bäume im Hardtwald und dass die Rotbuche der am häufigsten vorkommende Laubbaum sei. Kinder, die im Waldklassenzimmer waren, haben Lobeshymnen für ihrer Wald-Lehrerinnen und -Lehrer und deren „tolle Spiele“ hinterlassen. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr offen.

 
 

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