Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Oktober 2016

Wirtschaftsförderungsausschuss: Hightech Produktionspark 4.0 im Blick

Wirtschaftsförderungsausschuss hofft auf Förderprogramme von EU, Bund und Land

Wenngleich im Doppelhaushalt 2017/2018 keine Mittel für den Aufbau eines „Hightech Produktionspark 4.0“ vorgesehen sind, soll das Projekt weiter verfolgt werden. Dafür sprach sich der Wirtschaftsförderungsausschuss aus, der bei seiner jüngsten Sitzung unter der Leitung von Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz in den Räumen der Firma Feederle im Gewerbegebiet Storrenacker tagte.

„Für die Realisierung stehen zunächst einmal keine kommunalen Gelder zur Verfügung“, machte die Wirtschaftsbürgermeisterin vorab deutlich, allerdings sei noch nicht genügend sondiert, inwieweit Förderprogramme von EU, Bund und Land für den Aufbau hilfreich sein könnten. Gerade für Investitionen in eine zukunftsfähige Wirtschaftsausrichtung sei vieles angekündigt oder bereits in der Mache. Um schnell reagieren zu können, wenn Fördertöpfe zur Verfügung stehen, sei das Vorliegen einer fertigen Gesamtkonzeption unabdingbar.

Städtische Trägerschaft

Erst im Dezember letzten Jahres hatte der Wirtschaftsförderungsausschuss die städtische Wirtschaftsförderung damit beauftragt, ein Konzept zur Errichtung eines „Hightech Produktionspark 4.0“ aufzubauen. Nach den seither geführten Gesprächen mit Fachex-perten und potentiellen Kooperationspartnern, wie KIT, Hochschule, Fraunhofer Institut, Handwerkskammer und Industriepartnern, wird ein Betreiberkonzept unter städtischer Trägerschaft favorisiert, in dem junge Unternehmen im Umfeld von Hightech-Produktion bis fünf Jahre nach der Gründung Räumlichkeiten, Infrastruktur und fachliche Betreuung erhalten könnten. Derzeit wird von einem Flächenbedarf von rund 3.500 Quadratmetern für bis zu zehn Jungunternehmen ausgegangen. Im nächsten Schritt soll nun die Wirtschaftsförderung eine geeignete Immobilie für die Realisierung finden und eine dann detaillierte Kostenrechnung für die Errichtung des Gründungs- und Festigungszentrum „Hightech Produktionspark 4.0“ ausarbeiten und Fördermittel eruieren.

Seine Zustimmung gab der Wirtschaftsförderungsausschuss weiter zum Verkauf eines 3.000 Quadratmeter großen Grundstückes im Gewerbegebiet Husarenlager an ein dort bereits ansässiges Unternehmen, das in den bisher angemieteten Räumlichkeiten über keine weiteren Erweiterungsmöglichkeiten mehr verfügt. –fis-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe