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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. November 2016

Haushaltsberatungen: Basis Ganztagsmodell

Schulhaushalt kaum verändert / ScoolCard: kleiner Eigenanteil

Ganztagsschulen prägen den Bildungsstandort Karlsruhe als Basismodell. Wo sie eingerichtet sind, werden weitere Betreuungsangebote auch gemäß Landesgesetz nicht mehr bezuschusst.

So soll nun die Stadt die Nachmittagsbetreuung der Kinderstadtkirche mit 46.500 Euro per anno unterstützen. Nach SPD-Antrag mehrheitlich goutiert mit Sperrvermerk, falls das Land doch zahlt. Zur Etatstabilisierung hatte das Plenum im April für ein Ende der Kofinanzierung eines vom Land getragenen Jugendbegleiterprogramms, für Entgelterhöhung zur Ergänzenden Betreuung der Verlässlichen Grundschule um fünf Prozent sowie gekürzte Zuschüsse an Privatschulen (minus neun Prozent) und für Online-Lizenzen des Stadtmedienzentrums (minus 25) gestimmt. Die Linke wollte dies ändern, scheiterte durchweg.

Klaren Erfolg hatten SPD und LINKE mit identischen Anträgen, das Mittagessen an Ganztagsgrundschulen doch nicht teurer werden zu lassen. Entgegen ursprünglicher Stabilisierungsvorhaben der Mehrheit. Die Grundschüler-ScoolCard bleibt nicht kostenfrei (Die Linke), aber knapp votierte das Gros mit der SPD dafür, dass Kinder aus über einem Kilometer Entfernung ein Ticket erhalten: anders als vorgemerkt nur mit Eigenanteil von zehn Euro pro Monat. Nur beide AfD-Stadträte stimmten für ihren Antrag, keine weiteren Ganztagsgrundschulen, stattdessen mehr Hortplätze zu schaffen. -mab-

 
 

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