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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. November 2016

Haushaltsberatungen: Hartes Ringen um Umweltthemen

Die projektbezogenen Zuschüsse an Umweltorganisationen sowie den Personalzuschuss für das Umweltzentrum (insgesamt 36.160 Euro) zu streichen, wie von der AfD (Dr. Paul Schmidt: "Rasenmäherprinzip") beantragt, lehnte das Plenum ab.

 Auch das Ansinnen der Grünen, 10 000 Euro für eine Motivationskampagne zur nachhaltigen Essensversorgung mit Bioanteil in Schulen, Kitas und Kantinen bereit zu stellen (Renate Rastätter: "hoher Stellenwert"). Das müsse aus Bordmitteln geschehen, fanden Bettina Meier- Augenstein (CDU), Karl-Heinz Jooß (FDP) und Irene Moser (SPD). Einen Teilerfolg verbuchten die Grünen mit der Erhöhung des Budgets für die Vermittlung von Umweltthemen durch Umweltverbände im Unterricht ("Ständig überbucht"- Renate Rastätter) um 20.000 Euro.

Mehr Geld für ein solches Angebot in der Nachmittagsbetreuung gab es aber nicht. Den Klimaschutzfonds für stadtinterne Energieeinsparungsmaßnahmen komplett zu streichen (insgesamt 3.790.000 Euro) sowie die Mittel für die KEK (Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur) jährlich um 125.000 Euro zu kürzen, wie von der AFD (Dr. Paul Schmidt: "Reduzierung des CO2-Ausstoßes nicht im Verhältnis zu Kosten") lehnte das Plenum ab. KULT und GRÜNE wollen den Sachstandsbericht 2017 zum Einsatz von Elektrofahrzeugen bei der Stadt abwarten, erklärte Zoe Mayer (GRÜNE) ihren Antrag als erledigt und wünschte sich statt Autos möglichst viele E-Bikes. -cal-

 
 

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