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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. November 2016

Haushaltsberatungen: Weiter auf eingeschlagenem Weg

INDOOR MEETING: Die Haushaltsmittel für 2017 und 2018 stehen bereit. Der Vorverkauf für das Meeting am 4. Februar 2017 beginnt am 24. November auf dem Christkindlesmarkt. Foto: KEG/Andreas Arndt

INDOOR MEETING: Die Haushaltsmittel für 2017 und 2018 stehen bereit. Der Vorverkauf für das Meeting am 4. Februar 2017 beginnt am 24. November auf dem Christkindlesmarkt. Foto: KEG/Andreas Arndt

 

Haushaltsansätze für Indoor-Meeting und Stadtwerke Eiszeit bleiben unangetastet

Bei neun Enthaltungen und zwei Ja-Stimmen auf der Strecke blieb das Anliegen der AfD, die für 2017 und 2018 mit jeweils 207.500 Euro für die Durchführung des Indoor-Meeting angesetzten Haushaltsansätze komplett zu streichen. Für den Verzicht auf das "internationale Sportspektakel", hatte Marc Bernhard (AfD) plädiert, weil "die Sportvereine nichts davon haben". Stattdessen sollten lokale Veranstaltungen und Vereine gefördert werden.

"Das Indoor Meeting ist ein Alleinstellmerkmal für die Stadt und die Region" sprach sich Detlef Hofmann (CDU) ebenso gegen die Streichung der Zuschüsse aus wie Irene Moser (SPD), nachdem es der Karlsruher Event GmbH (KEG) gelungen sei, die Infrastrukturkosten für die Nutzung der Messehalle 550.000 auf 350.000 Euro zu senken. "Mit Respekt registrieren wir die von der KEG gesenkten Kosten, wegen unser grundsätzlichen Ablehnung der Veranstaltung enthalten wir uns, sprach Ekkehard Hodapp für die GRÜNE-Fraktion, während der FDP-Stadtrat Thomas H. Hock "ein klares und deutliches Zeichen für ein Festhalten an der Veranstaltung" forderte.

Auf der Strecke blieben auch zwei Anträge der Linken zum Teilhaushalt Finanzen. So scheiterte Stadtrat Niko Fostiropoulos mit dem Vorstoß, die beschlossenen Kürzungen für die Stadtwerke Eiszeit zurückzunehmen und entsprechend die Haushaltsansätze für 2017 und 2018 um je 40.000 Euro zu erhöhen. Bei vier Ja-Stimmen wurde auch der weitere Linke-Antrag abgelehnt, die im Haushaltsentwurf für 2017 vorgesehenen zwei Millionen Euro für die vorgesehene Eigenkapitalausstattung des Eigenbetriebs Wildparkstadion zu streichen. "Wir wollen keine Unterstützung für direkte und indirekte Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Stadionneubau geben", argumentierte Fostiropoulos. "Wir sind zwar gegen den Stadionneubau in dieser Form, aber wenn er kommt, ist ein Eigenbetrieb sinnvoll'" führte Johannes Honné (GRÜNE) dazu aus -fis-

 
 

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